Freitag, 24. August 2012

Ausstellung zum Thema "Illegal in die USA eingewanderte Super Helden"


"Call me" - denunzieren leicht gemacht

Die Ramp Gallery in San Francisco stellte kürzlich Werke des Künstlers Neil Rivas aus; Titel der Ausstellung: ILLEGAL SUPER HEROES. Neil Rivas will mit dieser Ausstellung auf die amerikanische Immigrations Politik aufmerksam machen und benutzt dazu die Bilder von bekannten Super Helden/innen, die tatsächlich einen "Immigrationshintergrund" haben (wie etwa Superman, Supergirl, Wolverine, Black Widow u.a.)

Jedes der ausgestellten ILLEGAL Poster enthält eine besondere Telefonnummer, unter der man nähere Infos zum jeweiligen Helden erhält und unter der man dem San Francisco ICE Field Office - Illegal Super Heroes Department helfen kann, diese sich illegal in den USA aufhaltenden Helden zu inhaftieren-!- .


Eine interessante Art an der Einwanderungspolitik der USA Kritik zu üben...
Der Telefon-Text geht in etwa folgendermaßen:

"Hello, you’ve reached the Illegal Super Heroes Department for the San Francisco Immigration Customs Enforcement Field Office.

This is the report hotline for illegal super hero Superman.
Superman, perhaps the most notorious of all illegal super heroes, is known to have entered the U.S. countless times illegally since his first appearance in Action Comics #1 (1938).

He was born on the planet Krypton and has resided illegally in Smallville and Metropolis.
He is suspected to currently be illegally present within U.S. borders.

To make a report, please leave a detailed message after the tone.
Thank you & God Bless America."


...unter diesem LINK hier gibt's einen weiterführenden Artikel, eine Bilder-Galerie der Ausstellung sowie ein kurzes Video-Interview mit dem Künstler Rivas!

Mittwoch, 22. August 2012

Signierstunde 22.9. - Die SPRING-Zeichnerinnen (2) Nina Pagalies

Am 22. September werden gleich 7 (in Worten: SIEBEN) Zeichnerinnen vom neu erschienen Magazin SPRING #9 bereitstehen bzw. -sitzen, um Signierwünsche zu erfüllen und live kleine Zeichnungen in Bücher zu malen. Wir stellen hier in den nächsten Tagen alle teilnehmenden Zeichnerinnen vor. Heute: NINA PAGALIES (Berlin).

Beitrag in Spring #9: Zweiter Gesang



Nina Pagalies ist seit 5 Jahren bei SPRING dabei und arbeitet als Illustratorin - und das ziemlich medienübergreifend: Für ein 50m Wandbild zu einem Text von Gertrude Stein ebenso wie für ein interaktives Bilderbuch, das im Internet veröffentlicht wird. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin, ist in Hamburg aufgewachsen und hat zwischendrin an der HFK Bremen Grafik-Design studiert.





"substantivierte Verben" - Deutsch-Arbeitsheft - 7. Klasse - Cornelsen Verlag - 2000



Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2007
50 Meter Wandbild zu einem Text von Gertrude Stein



Galerie Neurotitan Berlin, 2009 - Detail der Installation "Ghee Ghost"



Galerie Neurotitan Berlin, 2009 - Einzelausstellung



Nina Pagalies arbeitet als freischaffende Illustratorin an einer Internetseite mit lyrischem Inhalt für Kinder, die 2011 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde:


Preisträger Grimme Online Award 2011 in der Kategorie Kultur und Unterhaltung
Begründung der Jury:

Das Webangebot "wortwuselwelt" zeigt, wie Kinderseiten auch sein können: Einfach anders. Ungewöhnliche Spielelemente, die man woanders nicht findet, werden ohne große Erklärungen präsentiert. Die Kinder können ungezwungen die Funktionen, Gedichte und Illustrationen erspielen. Dabei brechen die Macherinnen mit den Klischees von knallbunten Kinderwebsites und Reizüberflutung. Sie setzen künstlerische, abstrakte und kreative Inhalte dagegen. Die Ausdauer, die Kinder – und auch Erwachsene – mit diesem Kreativbaukasten entwickeln, um spannende Ideen zu entdecken, wird mit viel Spaß, Poesie und einfallsreichen Bildern belohnt. Diese können die jungen Nutzer selbst verändern und dadurch wieder neu erfahren.

Bemerkenswert ist, dass die „wortwuselwelt” trotz dieser Einfachheit sehr wohl anspruchsvoll und originell ist: Kinder werden an Gedichte herangeführt, das bekannte Memory wird mit Geräuschen gespielt, kunstvoll gestaltete Formen schulen die Freude an der Gestaltung, und beim Verschieben von Silben lernen die Kinder über den Klang von Wörtern.

Dieser neue Dreh vom spielerischen Umgang mit Kunst und Sprache wirkt ein wenig wie ein Trip der grenzenlosen Möglichkeiten der Gestaltung im Internet. "wortwuselwelt" kann die Internetnutzer von heute und morgen inspirieren, zukünftige Webangebote, egal ob für Kinder oder Erwachsene, einfach neu zu denken.


SPRING #9 Reineke F. - frei nach Goethe

ca. 216 Seiten, zweifarbig + englische Übersetzung
Auflage 1000 / nur 16 Euro
ISBN 978-3-9815384-0-3 / 9783981538403

Reineke F. ist ein verschlagener Kerl. Er lügt, täuscht, mordet und zieht doch immer wieder seinen Kopf aus der Schlinge. In zwölf Gesängen verfasste Goethe die Geschichte des listigen Fuchses Reineke – sie handelt von Macht, Gewalt, Schuld, Intrigen und Ungerechtigkeit.

Im neuen SPRING Magazin widmen sich zwölf Künstlerinnen der klassischen Vorlage, indem sie je einen Gesang modern interpretieren und visualisieren - mit technisch und stilistisch sehr verschiedenen Umsetzungen der Erzählung. Trotz der diversen Stile und Erzählweisen bleibt Reineke F. als zusammenhängende Geschichte lesbar.

Dienstag, 21. August 2012

Emmanuel Lepage - Reise zum Kerguelen-Archipel


Eine Bemerkung vorweg - nur sehr wenige Comics haben mich in den letzten Jahren ähnlich fasziniert wie Lepages neuster Geniestreich Reise zum Kerguelen-Archipel, daher bitte ich etwaige Überschwangsformulierungen, die auftreten können, wenn ich aus der gebotenenen, kritischen journalistischen Distanz desertiere zu verzeihen. Lobgesang is not a crime!

Eine Frage trieb mich beim Lesen dieses Titels immer wieder um. Der Reisebericht eines Comiczeichners, der auf einem Versorgungsschiff zu den südantarktischen Überseegebieten Frankreichs reist - kann so etwas am deutschen Markt überhaupt funktionieren? Oder scheitert dieser elegante Comic am Desinteresse des Lesepublikums?

Der Titel selbst ist ein tatsächlich überraschendes Format im Portfolio des Splitter-Verlags, der sich bislang seine Schwerpunkt auf frankobelgische Fantasy- und Science Fiction-Comics gesetzt hatte. Man hätte diesen Veröffenlichung eher bei Schreiber & Leser, dem avant-verlag oder auch bei reprodukt erwartet. Aber diese Bemerkung gilt natürlich nur en passant.

Fakt ist - der Verlag hat einen formschönen, aussergewöhnlichen Comic publiziert. Erfreulicherweise verzichtete man hier auf das gegenwärtig bestehenden Design der jungen Graphic Novel-Reihe im Verlag und veröffentlichte den Titel nicht im Kleinformat, sondern in einer Gestalt, die Ankläge an schwere Atlanten hat. Diese kluge verlegerische/buchbinderische Entscheidung muss man begrüßen, denn somit lädt  der Comic bereits vor seinem Aufschlagen zum Träumen ein.

Der Titel selbst lässt sich nur schwerlich fassen, er oszilliert zwischen zahlreichen Erzähltraditionen und überlappt mehrere Genregrenzen. Am ehesten könnte man ihn als eine Synthese aus Reisereportage, Skizzenbuch & Tagbuch fassen, dabei würde man aber die zahllosen Anspielungen und Zitate des Comics unterschlagen. Vielleicht schafft eine Illustration etwas mehr Klarheit ...


... Lepage rekurriert innerhalb des Comics immer wieder auf seine Kindheit, auf seine Faszination für Karten, Seefahrerroman und Schiffe - diese maritimen Motive können als Chiffre begriffen werden, als Rückblick auf die Wurzeln für seinen späteren Werdegang zum Comiczeichner. Sie bilden die Grundlage seiner Leidenschaft, die er später zum Beruf machen konnte.

Und so gerät diese Schiffsreise in eine der spärlichst befahrene Schifffahrtsregion der Welt auch zu einem introspektiven Auftauchen in das Bewusstsein des Zeichners. Abseits von telefonischer Erreichbarkeit, Breitbandinternetverbindung und anderne Ablenkungen wird er ganz auf sich zurückgeworfen und auch auf seine Mitreisenden, die für die kurze Zeit der Reise eine verschworene Gemeinschaft bilden.

Lepage vermischt gekonnt Literatur- und Seefahrtsgeschichte und mischt Sehnsuchtsräume, philosophische Abschweifungen, sowie historische und literarische Exkurse unter seine deskriptive Schilderungen. Er skizziert das Personal des Schiffes und flankiert die Porträitierten mit Kleinsterzählungen, parallelisiert die heutigen Matrosen (und Mitreisenden) mit dem Schiffsbesatzungen seiner Jugendbücher. Und macht so einen sehr emphatischen, nahezu intimen Einblick in die Motivationen der einzelnen Reisenden möglich.

Seine Naturschilderungen sind atemberaubend. Und dem Zeichner, dem das Meer bislang nur vom Ufer her bekannt war, gelingt die Übertragung dieser Faszination. Seine leisen, unaufdringlichen Notizen und seine brillanten, eindrucksvollen Illustrationen wirken noch lange nach, auch nachdem man den Comic zugeklappt hat. Kann man einem Künstler ein größeres Kompliment unterbreiten - ich denken nein.


Der Titel selbst wird es in der heutigen Zeit schwer haben. Er muss bestehen neben grobreizorientierten, schnellen, atemlosen Geschichten und rasch hingeworfenen Szenarien. Aber gerade in dieser nahezu meditativen Herangehensweise liegt die Größe dieser Veröffentlichung, die alle Potentiale der Neunten Kunst gekonnt zusammenbindet.

Lepage hat einen langsamen, beeindruckenden Reisebericht geschaffen, der von dem Leser ebenso langsam erschlossen werden will. Wirken die Bilder des Comics beim ersten, flüchtigen Durchblättern noch disparat und unzusammenhängend, erschliessen sie sich bei der ersten Lektüren als ein brillant durchchoreografiertes, stimmiges Ganzes.

Die Wucht, mit der manche Bilder wirken, kann ich einer schriftlichen Annäherung niemals fassbar gemacht werden, weil diese fragmentarisierte Betrachtung dem Zusammenwirken zwischen den schön anzuschauenden Farbspiele der Aquarellzeichnungen, der originellen Porträtskizzen und der pointierten Figurenzeichnungen nicht gerecht werden kann.


Ebenso muss auf eine nähere Betrachtung der bewegenden inneren Monologe des Zeichners verzichtet werden. An diesem Titel muss eine schriftliche Annäherung scheitern - und genau hier wird die narrative Überlegenheit des Comics deutlich sichtbar.

Lepage arbeitet nach einem altbekannten Prinzip, mit dem Naturforscher, Entdecker, Ethnologen seit Jahrtausenden arbeiten - das Feld der deskriptiven Beschreibung wird dann verlassen, wenn eine Visualisierung der Orte ertragreicher scheint. Er kombiniert gekonnt Gedankenfragmente und rasch skizzierte Orte und schafft in dieser Kombination einen sinnlichen Wahrnehmungsraum, der sich weigert sich auf die Worte alleine zu beschränken.


Durch diese bewusste kombinatorische Wahl der Mittel gelingt es ihm auch unbedeutenden Situationen, wie das Rauchen an Deck in einer stürmischen Nacht (siehe folgendes Panel) zu etwas Aussergewöhnlichem zu machen. Ein Comic der zum sich zwischen den Bilder verlieren, zum träumen und zum sehnsüchtig werden einlädt. Ich wünsche ihm viele faszinierte Leser.



...und was lest ihr am 28. August? Der dritte International READ COMICS IN PUBLIC Day!

Brian Heater und Sarah Morean vom alternativen Comicblog The Daily Cross Hatch rufen auch in diesem Jahr zum Tag des öffentlichen Comiclesens / Read Comics in Public Day auf: Am kommenden Dienstag, den 28. August - dem Geburtstag des legendären US-Comiczeichners Jack Kirby - werden sich Menschen in aller Welt beteiligen, dabei ihren Spaß haben, das Lesen dokumentieren und ihre Fotos auf flickr hochladen. Zur Anregung hier ein paar Fotos aus den vergangenen Jahren:


Wedding in Boston
Wedding in Boston (2010) - the bride is in White (Jennifer) reading "Hellboy"
and the Groom (Dan) is dressed in a Tie and black suit reading "Suicide Squad"
- pictures taken from Daniel And Jennifer's wedding in Boston, MA.


ReadingComicsAtTheBeach3
Reading Comics at the Beach (2010)


Maddie reads Walking Dead at Forest Hill Cemetery
Maddie reads Robert Kirkman's "The Walking Dead"
at Forest Hill Cemetery in Madison, Wisconsin (2010)


Nigel - Read Comics in Public Day
Nigel - expecting to fly (2010)

Die Toten in Berlin (2011)
Mit seiner Foto-Reihe hatte im vergangenen Jahr @TiberiusTarante unsere Herzen erobert:
"Die Toten" auf und im Holocaust Denkmal zu lesen oder die "Teenage Mutant Ninja Turtles" vor dem Brandenburger Tor oder "Batman vs. Lenin" am Potsdamer Platz... respect!



Und wie in jedem Jahr ruft @dcwomenkicknass alle ComicleserINNEN dazu auf, die Fotos (zusätzlich) bei Tumblr zu veröffentlichen: Women read Comics in Public, again!



Für weitere Inspirationen bietet sich dieser Flickr-Stream an. Wenn jemand spezielle Aktionen plant, teilt uns diese gerne mit - wir verbreiten die dann weiter.

Montag, 20. August 2012

Fotos von der ©Tom Signierstunde vom 18.8.2012

Am Samstag, den 18. August 2012 fand in unserer Kreuzberger Filiale in der Zossener Strasse 33 eine Signierstunde mit dem sympathischen TAZ-Viel-und-Gut-Zeichner ©Tom statt.
Trotz des brütend heissen Wetters zeichnete und signierte ©Tom geduldig und gut gelaunt, wie es seine Art ist, Wunschzeichnungen in seine ziegelsteinformatigen Bücher, von denen mittlerweile beieindruckende 12 Stück vorliegen ( eben ist "Touché 6000" erschienen!).
Die Schar der ©Tom-Fan dampfte am Samstag förmlich auf den harten Kern ein, da nicht nur die heissen Temperaturen, sondern auch unsere defekte Markise, beachtliches Durchhaltevermögen verlangten.
Dennoch hat es sich wie immer für alle Beteiligten gelohnt, wie man auf den Fotos erkennen kann!




Danke an ©Tom und ebenso heissen Dank an Euch Fans und Kunden - Ihr seid jetzt definitiv die Hartgesottensten!

Sonntag, 19. August 2012

Megaquitzchenmittwoch X (also Runde 10)


Jetzt, genau jjjjjjjetzt geht es in die nächste Runde vom Megaquitzchenmittwoch! Und zwar mit Jetteken, oder besser gesagt mit Jetteken über O'Boys von Ehapa. Es ist eine klassische Situation (eine sogenannte QEC-Situation), Quitzi überlegt, Quitzi empfiehlt, die Chancen stehen 50/50.

Wo denn nun? (<-ihr mal wieder so)
Na ->HIER<- (<- Quitzi mal wieder so)

  • Quitz-Funfact I: Ich habe mal eine Karte von Jetteken bekommen, habe sie aber noch nie getroffen. 
  • Quitz-Funfact II: O'Boys hätte ich nie entdeckt, wenn nicht mein alter (leider nicht mehr) Kollege Losocto gewesen wäre. 
  • Quitz-Funfact III: Wie ihr seht, gibt es mal wieder römische Zahlen. 
  • Quitz-Funfact IV: Hohoho, jetzt wird aber jemand übermütig! 
  • Quitz-Funfact V: IV ist 4 und VI ist 6. 
  • Quitz-Funfact VI: So ein Hoboleben muss ein krasses Leben sein.
  • Quitz-Funfact VII: VII ist eine römische Sieben.
  • Quitz-Funfact VIII: Die römischen Zahlen nach Sieben werden noch komplizierter.

Auch hier noch ein dickes D A N K E in Richtung Ehapa!

Samstag, 18. August 2012

Megaquitzchenmittwoch Runde 9 (IX und nicht XI)


Wenn du diesen Post hier liest, weißt du, es geht in eine weitere, packende Runde vom Megaquitzchenmittwoch.

Heute steht Baru auf dem MQM-Plan von... Lumpensammler. Zu Baru muss ick nix weiter sagen, wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr großer Fan bin, wer es noch nicht wusste, weiß es nun.

Warum bekommt Lumpensammler denn genau dieses Comic? (<- ihr so)
Lest einfach seine Tweets, Lumpensammler ist wie eine zu Twitter gewordene Baru-Figur. (<- Quitzi so)

Zum Text von Lumpensammler geht es übrigens
 ->HIER<-

Megaquitzchenfunfacts dürfen aber natürlich auch in dieser Runde nicht fehlen!

Megaquitzchenfunfact I: Habe Lumpi (wie Lana74 ihn zärtlich nennt) letzte Woche endlich mal kennenlernen dürfen und er ist wirklich wirklich so wie im sogenannten Internet.

Megaquitzchenfunfact II: (Forschung): Im Laufe des Megaquitzchenmittwochs habe ich einige Mails mit Lumpi über Baru und den ausgewählten Titel ausgetauscht. Mir ist während dieser Runde mal wieder aufgefallen, dass es viel schwieriger ist, über einen Titel zu schreiben, den man von der ersten bis zur letzten Seite 100% toll findet, als über einen Titel, an dem man etwas auszusetzen hat.

Megaquitzchenfunfact III: Hehehe, römische Zahlen ;)

Und an dieser Stelle noch ein D A N K E an Edition 52!

Aber nun, piff paff puff Megaquitzchenmittwuff, bis zur nächsten Runde!