Samstag, 23. Juli 2022

"Great Krypton...!" - "Superman & Lois" ab heute Abend bei Kabel Eins

 

Ab heute Abend, ca. 20:13h auf Kabel Eins als free-tv Premiere: 

Season 1 (15 Episoden) der neuen Superman- TV- Serie "Superman & Lois". Kabel Eins zeigt (erstmal) alle 15 Episoden der 1st season an insgesamt fünf Samstagen (also jedes Wochenende drei Episoden).

In den USA gilt diese Show als die DC- TV-Serie mit den höchsten Produktionsstandarts aller "The CW" Shows. Auch wenn dort die Erstausstrahlungen auf dem "The CW" network laufen, hält dort Warner Bros. pay-tv- Devision "HBOmax" die Wiederholungsrechte (und beteiligt sich wohl auch an den Produktionskosten; daher die  wertigere Optik im Vergleich zu den "preiswerter" produzierten sogenannten "Arrowverse" Serien, die inzwischen -bis auf "The Flash"- eh' alle eingestellt sind). 

"Superman & Lois" gilt daher auch ganz offiziell als eigenständige (und nicht wie fälschlicherweise immer wieder behauptet "Arrowverse"-) Serie; inhaltliche Verflechtunghen bzw. Crossover zu anderen "CW"-Serien gibt es nicht!

...und damit die Szenen auf der Kent-Farm im Örtchen Smallville auch schön heimelig wirken, ließen sich die "Superman & Lois"- Macher vor Ort von der Location inspirieren, auf der schon zehn Jahre lang erfolgreich "Smallville" gedreht wurde...

 


Die Grundidee, "Superman / Clark Kent  verheiratet und als Vater von zwei Teenager-Söhnen" entstammt dem klassischen Heft "Superman" # 166 (1961); damals von DC noch als "Imaginary Tale" publiziert (quasi das Story- Konzept, das Marvel Comics dann auch ab 1977 innerhalb seiner "What If...?"-Heft-Serie von DC kopierte!). 

Die deutsche Fassung dieser Geschichte gab es dann 1970  (verteilt auf drei Einzel-Hefte) innerhalb von "Superman" # 15 + 16 sowie "MV Comix" # 15 (allerdings ohne hierbei das von Curt Swan gestaltete Titel-Motiv zu verwenden!).


Die Idee Superman (und auch seinem Kollegen Batman) Kinder zu geben wurde von DC im Laufe der 60er und 70er Jahre immer wieder neu aufgegriffen. So z.B. auch in mehreren Ausgaben des Batman/Superman- Team-Up- Titels "Worlds' Finest". In den 60er Jahren gab es dort mehrere Ausgaben mit den Abenteuern der jungen Söhne. Ab 1974 (# 215) folgte ein sehr großer Storybogen mit den Abenteuern der inzwischen ca. 17/18jährigen Teenager ("Saga Of The Super-Sons").


Eine (inzwischen nicht mehr ganz aktuelle) Übersicht klassischer Supie-Stories gibt es HIER; eine Übersicht über Clark's verschiedene Origin-Stories HIER! Einen Beitrag über die historische Entwicklung des "S" - Schildes HIER!


"Judge Dredd" - Co-Creator und "Batman"- Autor Alan Grant verstirbt mit 73 Jahren

 Comic Autor Alan Grant ist am 21. Juli im Alter von 73 Jahren verstorben.

Sein Schaffen im Bereich der Comics ("Graphic Novels") ist sehr groß; am bekanntesten dürften aber seine Arbeiten für das legendäre britische "2000 AD" Magazin sein (hier kreierte er viele Stories um "Judge Dredd", als dessen Miterfinder er auch gilt). In den 80er und 90er Jahren folgten Arbeiten an den diversen "Batman" -Serien von DC Comics.

Seine professionelle Comic-Autoren Karriere umfaßte fünf Jahrzehnte -!-, beginnend mit dem "Starlord"  Comic Strip für IPC im Jahre 1970. Seine letzte veröffentlichte Story konnte der geneigte Leser im "Battle Special" vorfinden; das war in 2020. Auch an "Strontium Dog" beteiligte er sich, einer ab 1980 in Großbritannien veröffentlichten SF - Serie über einen mutierten Kopfgeldjäger.

Seine von Fans und Kritikern gleichermaßen gelobten Story-runs in "Detective Comics" und "Batman" in den 90er Jahren gelten noch heute als Highlights innerhalb dieser beiden Heft-Reihen.

Alan Grant verfaßte auch die ersten Stories innerhalb der "Batman: Shadow of the Bat" Heft-Serie, für die er auch einige neue Charaktere erfand, wie etwa  "Jeremiah Arkham", "Amygdala" und "Victor Zsasz". Zsasz spielte Jahre später Schlüsselrollen den TV-Serien "Arrow" und "Gotham".

Während der epischen Batman - "Knightfall " Crossover war er einer der Head-Autoren; er war auch Co-Creator von "Ratcatcher", der später im "The Suicide Squad" Kinofilm zu sehen war.

 Alan Grant in der Wikipedia

Alan Grant in der GCD

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

         Alan Grant

9. Februar 1949  -  20. Juli 2022

 

Freitag, 15. Juli 2022

aus dem Leben erzählt: Im selben Boot

Es war mal wieder etwas weniger los im Laden – also eine gute Gelegenheit, die Nase in einen Comic zu stecken. Aus einem nicht näher erklärbaren Grund ist es dann "Im selben Boot" geworden – vielleicht, weil es schon länger schräg ggü. von der Kasse hängt. Im deutschen Eck.

 

Titelabbildung
(c) Schreiber & Leser

Ende der 1980er. Essen. Die Teenager-Schwestern Britta und Wiebke (a.k.a die Autorin Zelba selbst) sind Ruderinnen und verbringen den Großteil ihrer Freizeit auf dem Wasser. Soviel zum Setting. Die Geschichte, die dann folgt, beschreibt den Weg Wiebkes in das deutsch-deutsche Nationalteam, das bei der WM von 1991 fast alle Goldmedaillen abgeräumt hat. 

Ob Wiebke auch eine bekommt, spoilere ich jetzt mal nicht. ;-) Daneben geht es – wie im Leben jedes Teenagers – um Freundschaft, Schule, Liebe, Familie usw. Die chronologisch aufgebaute Geschichte wird ab und an von Fakten-Seiten unterbrocken. Darauf werden dann locker-fluffig die Basics des Ruderns erklärt, aber auch ein wenig politisches Hintergrundwissen aufgefrischt. 

Das ist super, weil so auch nicht-Zeitzeugen diesen Comic besser verstehen. Obwohl ich nicht finde, dass da viel nicht-zu-verstehen ist. Aber ich bin da auch voreingenommen, denn da steckt ganz viel von meiner Jugend drin. Und dementsprechend viel Spaß hatte ich auch beim Lesen. 

Der Blick auf's Impressum führte dann zu einer interessenten Entdeckung: "Im selben Boot" ist ursprünglich auf französisch erschienen. Damit machten dann auch die historischen Ost-West-Erklärseiten noch ein wenig mehr sind. Die sind aber so witzig und informativ gestaltet, dass man sich da auch als Dabeigewesene/r nicht langweilt. 

Auf der Webseite von futuropolis, bei dem "Dans le même bateau" erschienen ist, erfuhr ich dann auch vom Folgecomic Zelbas – in diesem berichtet sie von den letzten Jahren ihrer chronisch lungenkranken Mutter. Und von der Sterbehilfe, die sie und ihre Schwester dieser geleistet haben. Wow. Was für ein kontroverses Thema. Ob sich dafür ein Verlag in Deutschland findet? Ich hoffe, ja. Und bald.

Montag, 11. Juli 2022

kaum zu glauben, aber gut: Not a Boy

Ein Hoch auf das Leseexempar! Obwohl – Not a Boy hätte ich mir wahrscheinlich auch so mal näher angeguckt. Denn Cross-Dressing-Mangas mag ich ganz gern, besonders, wenn's noch ein weiteres mal um die Ecke geht, also der sich als Mädchen verkleidende Junge sich als ein als-Junge-verkleidetes-Mädchen ausgibt. 

Ganz so komplex wird's im ersten Band von Not a Boy (noch) nicht, aber es fängt vielversprechend an.

 Not a Boy 01
(c) Egmont

Kanda-kun, im zweiten Jahr an der Uni, ist einfach eine coole Socke. Sowohl beim im-Unterricht-vor-sich-hinträumen als auch beim Rauchen in der Pause. Kein Wunder, dass er der in Liebesdingen eher unerfahrenen Okuma sofort ins Auge gefallen ist. 

Ein charmant konstruiertes Missverständnis macht aus den beiden ein Paar. Okuma kann ihr Glück nicht fassen, während Kanda... einfach. nicht. die. Kurve. kriegt, ihr zu sagen, dass er doch eigentlich  a  u c h  eine Frau ist. Aber Kanda-kun denkt genau das regelmäßig, wenn Okuma Sachen sagt wie  

"Wahnsinn, Kanda-kun, Du siehst wie eine echte Frau aus!" (von Okuma fürs Crossdressing-Café angeheuert)

"Würde Kanda-kun sich komplett wie eine Frau benehmen, wäre er nicht mehr er selbst." (immernoch im Maidoutfit, aber beim Rauchen) oder

"Tja, Männer sind bei solchen Spielen eben geschickter." (am Greifer-Automaten)

So vertieft sich ihre Beziehung von Tag zu Tag, von Date zu Date ein klein wenig weiter. Und sie passen auch einfach gut zusammen! Natürlich steigt die Zahl der brenzligen Momente bzw. erhöht sich auch deren Grad der Brenzlichkeit, dass doch noch alles auffliegt. Und die geneigte Leserin fragt sich, wie lange die Illusion noch aufrecht erhalten werden kann. 

Hoffentlich lange – ich mag nicht nur die beiden als Paar sonder auch die Punchline ganz gern. Ab Band 2 könnte man dann vielleicht ein Trinkspiel draus machen? Aber vielleicht knickt Kanda-kun ja auch ein und geht doch mit Okuma ins Thermalbad. Ich bin gespannt, wie lange sich der Zeitpunkt der Enthüllung noch hinauszögern lässt.

Ein nettes Detail noch zum Schluss: Okuma trägt jeden Tag andere Ohrringe.

Freitag, 8. Juli 2022

Star Wars Fan Videos: Stormtroopers beim Augenarzt...

 

Die Endlos-Verwurstung  der einst von George Lucas geschaffenen "Star Wars Saga" (Episoden I bis VI) durch den DISNEY Konzern schreitet (leider) munter voran. 

Ob Kino-Filme, die nach der Gründung eines Celluloid-Schutz-Vereins verlangen ("Episode VII, VIII und IX") oder dem auswälzen von Neben-Storylines zu sogenannten "Fernseh"- (= gebührenpflichtiger streamingdienst) Serien ("Mandalorian", "Obi-Wan" & Co.), auch wenn diese z.T. im Widerspruch zu in den echten Star Wars Filmen (I-VI) etablierten Kanon stehen...

Hier zwei hübsch gemachte Fan-Videos (beide schon etwas länger auf youtube verfügbar) die DISNEY durchaus inspirieren könnten zu noch mehr streamingdienst-Serien.

Tatsächlich gibt es ja seit einiger Zeit das Gerücht, das DISNEY mit dem Gedanken spielt, den Original- Star Wars Film (also "Krieg Der Sterne" alias "Episode IV: A New Hope") "zeitgemäß neu verfilmen zu lassen, da der Streifen inzwischen so alt sei..."  (Kotz!)

                       "...nur imperiale Sturmtruppen schießen so präzise."     

(Obi-Wan Kenobi, Episode IV) 

 

Tipp: die reichlich vorhandenen Zuschauer-Kommentare zu den Videos auf der YouTube website lesen. Fast so unterhaltsam wie die Videos selbst!

Mittwoch, 6. Juli 2022

McBAIN (Rainer Wolfgangsee) - Action-Figuren: "Make My Day!" im Simpsons-Style

 

Bekannt aus "The Simpsons": McBain, der Actionfilm-Held, dargestellt von Rainier Wolfcastle (in der dt. Fassung "Rainer Wolfgangsee"), mit dem charmanten österreichischen Dialekt. Das Ganze ist natürlich eine köstliche Parodie auf seinen Kollegen Arnold Schwarzenegger und dessen Filme...

 

Vom Figuren-Hersteller "Super7" gibt es jetzt ein detailverliebtes Action-Figuren Set des Helden, natürlich auf Blister verpackt, wie klassische Action-Figuren aus den 70er und 80er Jahren.

 

Jetzt bei uns erhältlich: "McBain" (in zwei verschiedenen Outfits), seinen Gegenspieler, den Drogenbaron "Mendoza" sowie McBain's Partner, den tödlich verwundeten "Scoey" (inkl. Blutflecken; selbst seine Verpackung / der "Blister" ist von Kugeln durchlöchert! -autsch- ).

Diese vier Figuren basieren auf dem "McBain"  Kinofilm, der in vielen Episoden der "Simpsons" immer wieder erwähnt wird (siehe Fan-Zusammenschnitt oben!) Wolfcastle’s andere Film-Auftritte (wie z.B. in der "Radioactive Man" Verfilmung, oder als Vater in "Help! My Son Is a Nerd!") harren daher noch einer Figuren-Veröffentlichung bei "Super7" in diesem Format.

Rainier Wolfcastle als "Radioactive Man"

 

...meanwhile in Trumpistan