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Samstag, 21. Dezember 2013

Ariol 100

Leute! Unsere Ariol-Video-Aktion ist nun vorbei, der letzte signierte Ariol #1 ging soeben raus, 100 Stück sind erreicht, alle sind glücklich und eigentlich hab ich gerade überhaupt keine Zeit diesen Post hier vernünftig zu schreiben, man können meinen...es ist Weihnachten oder so.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

und noch ein Ariol Video

Es geht mal wieder ein signierter Ariol für umme raus, und zwar an mandarine_one


Montag, 16. Dezember 2013

erstes Ariol Video

Leute! Die ersten signierten Ariols sind schon raus, einer ging heute an @sinnundverstand.

unter das Schmalz gemischt

Wir haben mal wieder eine signierte Ausgabe Schmalzcomix unter die Schmalzcomix gemischt! Der Nilzenburger war so nett und hat einen…

Arm
Bein
Män

…auf das Cover gezeichnet! Das Teil lag gestern noch im Schmalzstapel in der Torstrasse.



Lässig wa?

Montag, 25. November 2013

Schmalzcomixfans aufgepasst

letzte Woche war jemand bei uns


 er hat nicht nur unsere schöne Tafel mit Geheimknopf abgezeichnet


 sondern auch eine Elektra


Jetzt müsst ihr aber ganz stark sein: Beide Exemplare sind leider schon verkauft.
Tja. Und nu? Abwarten, vielleicht mische ich ja demnächst noch andere signierte Ausgaben unter das Schmalz.

Freitag, 15. November 2013

Wie Schmalz in euren Händen

Leute!
Ich hab mir was überlegt um unser Schmalzcomixleben etwas aufregender zu gestalten.

Irgendwo in diesem Stapel...

...steckt dieses Schmuckstück...

...veredelt von Oliver Naatz vom Naatz...

Im Detail sieht dit so aus:


Sonntag, 10. November 2013

Wie einige von euch sicher wissen, bin ich ein großer Ariol-Fan


HAHAHA, der war gut :") Ich glaube, mittlerweile sind wir alle bis auf den verstaubten Dekan und die grauen Eminenzen, die sich Politiker nennen, Fans von Ariol. Und das ist auch genau der Grund für folgende Zeilen: Der zweite Ariol-Band ist nämlich nun endlich erschienen und wartet drauf, euch zu bespaßen.

Spaß ist gut, Fragen sind auch gut und deswegen werde ich jeden Tag gefragt, welcher Band mir persönlich besser gefällt. Die Antwort ist: Ich kann es euch nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist: In Band zwei tauchen noch mehr lustige Nebencharaktere auf, die extrem gut in Szene gesetzt sind.

Das ist gerade für mich sehr wichtig, denn wenn ich in der großen Pause auf dem Grober-Unfug-Schulhof mit meinen Freunden Ariol-Geschichten nachspiele, sind die meisten Rollen (wie Ariol oder Ramono) schon vergeben, umso cooler ist es nun, Charaktere wie z.B. Ariols Opa oder den Gärtner Herrn Schratel in petto zu haben.


Ariol jibt dit in beiden Unfug-Filialen, Preis 14,- Euro, Verlag ist wie immer Reprodukt.

Hier noch ein Vorgeschmack auf drei meiner liebsten Nebencharaktere:

Pipolini - ein Kunde vom Buchhändler Gussmann

Ariols Opa - Ariols nicht tauber schwerhöriger Opa

Herr Schratel - der Gärtner

Dienstag, 29. Oktober 2013

Es ist ein...Schmalzcomix

Liebe Freunde der gepflegten Comicunterhaltung, seit nun mehr 27426 Wochen nerve ich euch ja mit "demnächst erscheint ja das neue Stijlroyal Magazin", und nun ist es endlich soweit: Stijlroyal geht in Runde 17 - Schmalzcomix; mit Bratwurstvergleich, Schmalztest, New York, Tomatensauce und natürlich COMICS.


Eine Ausgabe Stijlroyal #17 Schmalzcomix kostet übrigens 10,- Euro und ihr könnt das Magazin in beiden Unfug-Filialen kaufen. Solltet ihr aus unerfindlichen Gründen nicht in Berlin wohnen, könnt ihr das Magazin auch bei Stijlroyal direkt bestellen, einfach (HIER) klicken.

Tja, und wat nu? Da ich da ja mitgemacht hab kann ich doch jetzt nicht einfach Eigenlob verteilen, oder doch!? Immerhin will ich nicht, dass der verstaubte Dekan mal wieder ein Verfahren gegen mich einleitet, und auf ein erneutes Embargo durch die sogenannten Politiker und die EU kann ich auch verzichten.

Wir machen das jetzt mal so, ich sag euch einfach, was ich beim Auspacken dachte und ihr rollt mit den Augen. 

Montag, 28.10.2013, 11:27 Uhr: DHL-Bote steht in der Tür.

Ich: Cutermesser in der Hand. 

Mein Gesicht: Wie immer grimmig. 

Mein Bizeps: Eingeölt und bestens vorbereitet auf eine Kiste Schmalzcomix.

Mit chirurgischen Handgriffen öffnete ich die Kiste.



Da waren sie, ca. 740 Mio. Exemplare Schmalzcomix, süß wie kleine Welpen im Korb.



Behutsam nahm ich ein Exemplar auf meinen Arm und liebkoste es. Ich muss vier - sieben Stunden so gestanden haben, da fiel es mir wie Käsebrot aus den Haaren: .... .. . ......... ... ... .. . . ...... ..... ..... .. ......

Wie ihr seht, hab ich den letzten Satz codiert, damit die NSA nicht mitlesen kann. Nehmt jetzt einfach eure Quitziclub-Decodierscheibe und haltet sie vor euren Bildschirm. Solltet ihr keine Decodierscheibe haben, müsst ihr wohl doch mal vorbeikommen, dann flüstere ich es euch ins Ohr.

Voll fiese Grüße,
Euer Teppichverkäufer Quitzi

Dienstag, 15. Oktober 2013

über Comics wird im Fernsehen mal wieder viel gesprochen…

Der fast unersetzliche Mediacontainer auf YouTube

- mit einem Zusammenschnitt der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über Cartoons & Comics auf der Frankfurter Buchmesse:



- dem arte Journal- Bericht zum umstrittenen "Comic-Manifest":



- und dem aspekte-Beitrag über Sachcomics & Bildungstrends:

Dienstag, 24. September 2013

eben (verspätet) zu 100% eingetroffen


Was wir tun, wenn es an der Haustür klingelt: Die Welt in überwiegend lustigen Grafiken - Neues von graphitti-blog.de
 Preis 9,99 Euro


Wir kennen ja alle die aufregende und schillernde Welt der Statistiken und Diagramme, aber kennen wir sie wirklich? Katja Dittrich, im sogenannten Internet auch bekannt als Katja Berlin, beleuchtet für uns (Menschen und so) auf 208 Seiten, welche Macht im Universum die größte ist, nämlich die Macht der Diagramme und Auswertungen. Falls ihr dachtet, Liebe sei die größte Macht, so muss ich euch leider enttäuschen! Liebe liegt gerade einmal bei 12,7%. Im Vorjahr lag Liebe noch bei 17,8%, bis 2011 waren es 19,1%, dicht gefolgt von Facebook, Peter Kraus und Leuten, die meine Texte nicht verstehen, aber das nur am Rande.

Wer Liebe mal wieder auf einem der Champions League-Plätze sehen will, sollte vorbeikommen und ein Exemplar kaufen, jedes verkaufte Exemplar fließt in meine Quitzi-Fünfjahreswertung ein.

P.S. Hallo Auslieferung von Heyne! Bücher zum Erstverkaufstag im Laden zu haben ist eh total überbewertet.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Was gibt es denn schöneres als Signierstunden an einem Donnerstag im Juni?

NIX natürlich! Und genau deswegen signierte heute auch Luke Pearson bei uns in der Torstrasse. Vielen Dank lieber Luke für deine Zeit und vielen Dank Reprodukt, es lief wie immer alles tadellos ab, sogenannte Politiker sollten sich mal eine Scheibe von euch abschneiden. Übrigens, alle die heute nicht zum Unfug kommen konnten haben Pech gehabt, wir haben absichtlich keine Fotos ge…*AUTSCH*


So, hier nun der richtige Post, musste eben mal dem Quitzi eine auf'n Deckel geben. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht, hier:

@eincomicleben wird von Quitzi mit der Kamera belästigt

Schnellster Chef holt Nachschub

Luke signiert

Noch einmal ein ganz herzliches DANKE Luke und DANKE Reprodukt! Und hier noch'n Nachschlag:







Dienstag, 7. Mai 2013

Also Leute, wie war denn euer FCBD?


::::UPDATE::::
Genau JJJJJJJJETZT kann man HIER gucken was die von MIComics angeleiert haben, gucken ey!


Bestimmt war der Tag für euch voll super, weil ihr ja im Unfug jede Menge Hefte abzocken konntet, es sei euch gegönnt. Aber...

Habt ihr eigentlich schon mal an die Leute gedacht, die gar keine Comicläden mehr in ihrer Stadt haben? Ich musste dieses Jahr zum FCBD öfter als in den Jahren davor im sogenannten Internet lesen...

Uuuuh ich hab keinen Comicladen hier in Dingsbumshausen 
Voll doof! Ich hätte so gern Heft XYZ 
:"( hier gibt es keinen Comicladen 
Orrrrr für das Hmhmhmhm Heft würde ich sogar Tante Gerda einen Kuss schenken

Voll krass, oder? Ich mein, wer auf diesem Planeten würde schon gern Tante Gerda küssen? So kann das alles nicht weitergehen, und deswegen haben wir vom Unfug uns Folgendes gedacht: Wir schicken einfach ein Paket mit FCBD-Heften an die Menschen von MiComics, und die können damit so ne Dingsbumsaktion machen, so was wie eine Verlosung oder was auch immer, die haben da bestimmt gute Ideen.

Haltet also die Augen auf und guckt einfach mal ab und zu auf deren Internetseite (man sagt dazu übrigens auch Homepage oder Website), vielleicht gelangt das eine oder andere Heft ja auch durch verschwurbelte Wege zu EUCH und ihr könnt dann damit machen, was ihr wollt, z.B. es gegen ein Sachbuch auf dem Schulhof tauschen, oder ihr gebt es an einen Künstler, der daraus so einen schönen Hut bastelt, könnt ihr ja dann noch entscheiden.

Ich jedenfalls wünsche einen schönen Tag, und geht auch mal in die Sonne (es sei denn, ihr seid Vampire)
QUITZI

Sonntag, 21. April 2013

Tante Gerda in geheimer Mission - Ein Gastbeitrag von Tante Gerda


So war das natürlich nicht geplant, Tante Gerda!

Ursprünglich sollte ja der Tante Gerda Text Satire sein, kennt man ja aus Magazinen wie Titanic oder so. Leider schlug Tante Gerda mit ihrem Text doch etwas über die Stränge und kränkte einen Teil der Berliner Comicszene, inklusive Bekannte und Freunde des Ladens, das darf nicht sein und genau deswegen sehen wir uns gezwungen einige Passagen aus dem Tante Gerda Text zu entfernen.

Das Letzte was Tante Gerda wollte war, Leuten die sich mit Enthusiasmus für eine gute Sache engagieren zu beleidigen.

Tante Gerda, wenn du dich in der Szene nicht auskennst, dann halte bitte zukünftig deine Klappe.



Also, für meinen Lieblingsneffen gab es in letzter Zeit nur zwei Themen: Ariol, und dass er die ComicInvasion besuchen wird. Als begeisterte Tante interessiere ich mich natürlich für das, was die jungen Leute so machen *schnipp* ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ *schnapp*

Aber nun gut, unabhängig von meinem Neffen las ich auch auf anderen modernen Plattformen etwas über die ComicInvasion und entschloss mich, undercover die Veranstaltung zu besuchen. Ich schmiss mich also in mein frech bedrucktes Kleid (was ich übrigens extra über einen Katalog bestellt hab), setzte mir eine große Sonnenbrille auf (man will ja nicht erkannt werden) und ging los. Wohin? Nach Friedrichshain, Urban Spree, da wo die jungen Leute sind.


Als ich ankam, sah ich auch schon meinen geliebten Neffen, der wie immer seine Show der coolen Moves abziehen musste, man kennt ihn ja, obwohl ich aber schon erstaunt war, warum er sein Repertoire an Tribaldance zeigte und nicht, wie gewohnt, seine Lambada -Tanzschritte, die er, wie ich finde, viel besser beherrscht. Aber ich war natürlich nicht nur dort, um zu gucken, was dieser kleine Frechdachs von Neffe so anstellt (Hach, ich könnte ihm schon wieder in die Wangen kneifen) sondern, was auf der ComicInvasion so mit Comics abgeht.


In der Comicdingshalle, musste ich erst einmal eine kurze Pause einlegen, wir älteren Semester können nun mal nicht mehr so wie die jungen Hüpfer, aber der junge Mann am Stand von Jochen Enterprises und sein namenloser Rockerkollege von der Band Kunstkraut boten mir eine kühle Erfrischung an, danke noch einmal an dieser Stelle.

Weiter ging es an den Stand vom JaJa Verlag, ein kleines Gespräch unter Damen führen, *schnipp* ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ *schnapp*


Dann hieß es für mich Stände abklappern und gucken, was die jungen Leute so zeichnen und für was sie sich so interessieren. Ich war überrascht und musste so manches Mal schmunzeln.



Schnell noch ein paar Worte mit einem Herren von Warum/Vraoum gewechselt. (Übrigens lustig, wie sich doch Französisch und Quitzösisch ähneln, ich habe fast jedes siebzehnte Wort verstanden) Nach dem pikanten Fachgespräch ging es dann auch schon in die Ausstellungen.



Kunst Kunst Kunst, davon verstehe ich eigentlich eher nichts, bisher dachte ich immer *schnipp* ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ *schnapp*

Puh, und durch die viele Kunst verging auch die Zeit wie im Fluge und leider konnte ich nicht bis zum Abend bleiben und mir die Konzerte ansehen, meine Schuhe brachten mich nämlich um. Für nächstes Jahr habe ich mir fest vorgenommen, mit bequemeren Schuhen die ComicInvasion zu besuchen und nicht mit meinen 84cm-Pumps, dann vielleicht sogar nicht undercover, sondern richtig offiziell als Tante Gerda, mit Lieblingsneffen am Patschehändchen, versteht sich, sofern er nicht zu sehr Mr. Cool für seine Tante Gerda ist, man kennt ihn ja.

Viele Grüße und Küsschen, eure Tante Gerda



Donnerstag, 11. April 2013

HURRA! Kindercomics und Gastautor!


Wir können euch ja viel erzählen, ob Comics gut sind oder nicht.  Zeitungen können auch viel erzählen, in ihren sogenannten -Föltungs- -Foheltonks- -Feullitons- Kulturteilen oder so, aber am besten ist doch noch immer die Kundenmeinung, genauer gesagt, eine Kundenmeinung, die ohne  Fachchinesisch auskommt. Einfach Comics in die Hand drücken und gucken, was passiert, darauf zielte auch mein Hintergedanke ab, Eva Schamoni mit ins Taskforceboot zu holen, und nicht nur das, Eva hat keine Kinder, sondern ist in einer ähnlichen Situation wie ich (hier), der Internetmensch ohne Referenzkind. Aber denkt mal nicht weiter über das Wort Referenzkind nach sondern hier, Eva Schamoni...

„Was ist denn das jetzt wieder für ein Depp?!“, dachte ich mir, als ich nur halbbekleidet und mit einem geschminkten Auge aus dem Bad geklingelt wurde. Och nee, ein dummer Postbote. Immer lachen die, wenn ich so hässlich aussehe. Und wer schickt mir überhaupt Pakete, ich wohne hier erst seit 3 Tagen... Aber ganz vergessen: Den Lieblingsquitzi, der mir Comics schickt! Für mich! Für Kinder! Vom Reprodukt-Verlag sogar! Und auch noch 6 Titel! Orrr ob ich die wohl behalten darf? Aber jetzt schnell vor der comicsammelnden Mitbewohnerin verstecken.

Einzeln betrachtet sehen alle sehr unterschiedlich aus. Als erstes fiel mir „Mouk – Helden der Pedale“ ins Auge. Darum fange ich mit diesem Titel mal an: 

(© Reprodukt)

Der Comic wirkt mit dem schaumstoffwattierten Einband und dem bunten Cover wie ein typisches Kinderbuch. Vermutlich ist er das auch, obwohl ich, als wahnsinnig ernst zu nehmender Erwachsener, auch sehr viel Spaß beim Lesen hatte. Die Geschichte um die Freunde Mouk, Schawapa und Popo, die einen Fahrradausflug machen wollen, ist wundervoll illustriert und super geschrieben. An vielen Comics stört mich, dass die Dialoge so schwer über die Lippen gehen. Anders bei Mouk. Beim Lesen hört man förmlich die Kinderstimmen und das macht die Geschichte so witzig, dass ich mich beim Lesen in der Bahn vor Lachen an der Cola verschluckt habe. Mich halten jetzt sicherlich alle Straßenbahnpassagiere für geisteskrank. (zur Leseprobe geht es HIER)

(© Reprodukt)

Zweiter Comic -  „Kiste“. Dieser Titel ist mir besonders durch seinen schönen Zeichenstil aufgefallen. Außerdem hat die Geschichte wirklich ALLES, was man sich als Kind nur wünschen kann: Redende Pappkartons, magische Zauberer und Eltern, die von den tollen Sachen mal wieder nix glauben wollen. Das Geschehen ist umfangreicher als bei „Mouk“ und in Kapitel unterteilt. Ich finde, das würde sich darum super als Gutenachtgeschichte zum Lesen lernen eignen. (Leseprobe? HIER!)

(© Reprodukt)

„Kleiner Strubbel“ und „Pelle & Bruno“ waren optisch nun nicht ganz nach meinem Geschmack, haben mich aber von allen Comics am meisten an Bücher aus meiner eigenen Kindheit erinnert. Gerade  leinere Kinder im Vorschulalter sollten aber auf jeden Fall ihren Spaß haben (da ich ja nicht mehr 3 Jahre alt bin, kann ich schwer wissen, was in dem Alter so in und out ist). Es gibt keine Texte, sondern nur recht einfach gehaltene Bilder, die sehr gut ohne weitere Erklärungen auskommen. Thematisch sind beide Geschichten sehr ähnlich. Wo Strubbel sehr klein ist, und so die Abenteuer in einem Blumenbeet erleben kann, wächst der Garten von Pelle und Bruno durch ein Experiment riesengroß, weshalb haushohe Regenwürmer und Schnecken ihr Unwesen treiben. Ob nun mein Stil oder nicht, diese 2 Bücher sind sehr liebevoll gestaltet und gerade für Kleinere absolut zu empfehlen! Nicht zuletzt, weil einem beigebracht wird, wie wichtig es ist, zu verzeihen. Bücher mit Moral mag ich ja eh für Kinder. (Leseprobe HIER)

(© Reprodukt)

Nun zu „Ariol“, Quitzi's Liebling. Natürlich verstand ich schon ab Seite 1, wieso das sein Favorit ist. Witzig illustriert, geniale Dialoge und Geschichten, wie sie sicher schon in jedem Haushalt mit Kindern passiert sind. Gerade darum aber auch nicht wirklich ein Buch für die kleinsten Zwerge. Einige Wörter  und Zusammenhänge könnten dafür doch noch etwas zu schwierig sein. Ich denke, ab 7 oder 8 Jahren könnte das klappen und gerade für zwischendurch ist so eine kleine Anekdote  auch für  usgewachsene sehr unterhaltsam! Interessant fand ich, dass der „Ariol“-Künstler auch „Mouk“ illustriert hat. Beide sind total unterschiedlich, sowohl vom Stil als auch von der Aufteilung der Bilder. Vielseitig ist der  Mann. Gefällt. (wolle Leseprob? HIER)

(© Reprodukt)

Zu guter Letzt zu meinem absoluten Highlight „Hilda und der Mitternachtsriese“!! (Denkt Euch 4765946024802 Herzchen.) Der Comic fällt schon gleich durch sein großes Format und seine dunkle hochwertige Covergestaltung auf.  Innen hört das Staunen gar nicht auf, jedes Bild ist ein Hochgenuss! Der Zeichenstil wundervoll, die Farbgebung perfekt und die Geschichte ist einfach mega ultra. Ich weiß gar nicht genau, wieso dieser Comic explizit für Kinder ausgeschrieben ist, den werde ich noch lesen, wenn ich 106 bin. Und auch dieser Titel ist nicht wirklich was für die Kleinsten unter uns. Dennoch empfehle ich dieses Meisterwerk ca. jedem Menschen auf dem Planeten. Und wenn es nicht schon welche gibt, wünsche ich mir aus dieser Reihe noch mindestens 276 Bände. (und die Leseprobe gibt es HIER)

Also, alles in Allem fällt mir kein seriöses Fazit mehr ein. Diese Comics  werdet Ihr mir irgendwann aus meinen kalten, toten Fingern reißen müssen, ich geb’ die nicht mehr her.

Mittwoch, 13. März 2013

Onkel Quitzi und die Kindercomics von Reprodukt


Internetlieblingskatze, Lambadalehrer, Pferdenarr, mittlerweile müsstet ihr mich ganz gut kennen, aber eine Seite an mir kennt ihr bestimmt noch nicht, und zwar: Onkel Quitzi!

Tjaha, Onkel Quitzi werde ich auch nur von zwei Personen genannt, von meiner Nichte und von meinem Neffen nämlich.

Reicht aber auch, denn als Onkel hat man bekanntlich viele Aufgaben zu meistern. Eine davon ist, -auf den letzten Drücker Geschenke zu kaufen, weil man es verpeilt hat- rechtzeitig Nichten und Neffen mit Comics zu versorgen. Aber was passiert, wenn die Kinder nun jeden Asterix und jeden Lucky Luke Band im Regal haben? Was macht man, wenn die Kinder z.B. Schlümpfe nicht mögen, weil die frechen Waldbewohner immer blau sind, oder Hey Schwester nicht mögen, weil sie keine Schwestern sind, sondern Brüder?

Irgendwas anderes kaufen? NEIN!
Selber zeichnen? NEEEEE!
Ein Buch? Mann Mann Mann! Herr Major belieben zu scherzen, N E I N.

Aber auch egal jetzt, kommen wir mal zum Punkt: Reprodukt hat sich meiner Sorgen angenommen, die starten nämlich ab -März 2013- JETZT einen Imprint für KINDERCOMICS!

Hier ein Gütesiegel von mir: Alle Starttitel haben eine besondere Leichtigkeit in der Erzählweise, genau richtig, um Kinder zu beschäftigen und gut zu unterhalten, genau richtig für Erwachsene, um mal abzuschalten ODER aber auch mal mitzulesen! Also richtig klasse Kindercomics eben. Ach ja, super gezeichnet sind die Dinger obendrein auch noch, aber das liegt ja immer im Auge des Betrachters.

Welche Titel es gibt, fragt ihr euch? HIER gibt es eine Übersicht:

Und hier: Sechs Starttitel dürften reichen, um die nächsten Nachmittage bei Tante Gerda ohne Schaden zu überleben.

Mein liebster Titel ist bis jetzt übrigens Ariol von Emmanuel Guibert und Marc Boutavant, aber wen interessiert schon, was ich denke, und da sind wir auch schon beim nächsten Thema...

Sind sechs Starttitel zu viel?
Sind sechs Starttitel zu wenig?
Taugen wirklich alle Titel?
Was kann/sollte da noch kommen?
Was sagt Mutter dazu?
Was sagt Vater dazu?
Was sagt Kind dazu?
und und und

Fragen über Fragen, aber auch Antworten über Antworten! Ich habe mir erlaubt, zusammen mit Reprodukt eine Taskforce zusammenzustellen, nicht nur, weil ich das Wort Taskforce mal in einem Beitrag verwenden wollte, sondern, weil ich es wie immer unglaublich spannend finde, zu sehen, was passiert, wenn Leute außerhalb der sogenannten Comicszene etwas mit/über/zum Comic machen, aber wisst ihr ja bestimmt schon wieder alles, ihr Superhirne.

Wer was wann wie wo, wir werden sehen und halten euch auf dem Laufenden.

Euer Quitzi

P.S. Hier noch ein Foto


Samstag, 22. Dezember 2012

Adventsquitzchenzeit ist gute Zeit


Als Ebenezer Quitz aufwachte, dachte er natürlich: Internethumbug. Alles. Internethumbug.

Er setzte sich an seinen überteuerten Schreibtisch (für den übrigens die letzten Stämme einer sehr seltenen Baumart sterben mussten) und fummelte irgendwas an einem USB-Anschluss rum.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Frau Ruhepuls trat näher. Ehe Ebenezer Quitz noch etwas sagen konnte, sah er sich auch schon mit dem Geist der gegenwärtigen Adventsquitzchenzeit konfrontiert, so schnell geht das nun mal im sogenannten Internet.

Frau Ruhepuls konnte das arrogante Gehabe nicht beeindrucken, knickte dann aber doch ein und schrieb einen Text über Quai de Dings Quai d’Orsay von Reprodukt. Der Legende nach wurde der Text HIER veröffentlicht.

Es handelte sich aber nur um ein Ablenkungsmanöver. In einer Sekunde, in der Ebenezer Quitz nicht guckte, kreischte sie ihm »quitzistische Kackscheiße« ins Ohr und boxte Ebenezer Quitz in den Solar Plexus*, Ebenezer Quitz wurde ohnmächtig.

The End?

(*Die Bauchmuskulatur von Ebenezer Quitz galt bis 1914 als bestdurchtrainierteste Bauchmuskulatur der Welt. Ebenezer Quitz selbst war mehrmaliger Champion of Bauchmuskel und hielt bis 1917 den Intercontinentaltitel Dreamboy of Joy, doch gegen die Kraft eines Adventsquitzchengeistes war er machtlos.)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Adventsquitzchenrunde für junge Leute


Die Leute waren von Ebenezer Quitz schockiert. Doch Ebenezer Quitz machte weiter wie eh und je. Als sich Ebenezer Quitz mal wieder nach dem Bankdrücken (mehrere hundert Kilo übrigens) seinen prachtvollen Bizeps einölte, knallte eine Flasche mit durchblutungsfördernden Ingredenzien um, und kein Geist erschien, aber dafür flog eine Eule durchs Fenster (Ebenezer Quitz hatte nämlich gerade gelüftet).

Die Eule schwieg und reichte Ebenezer Quitz einen Umschlag, Einschreiben stand drauf. Ebenezer Quitz unterschrieb und öffnete den Brief, seine Muskeln glänzten im Schein der Kerzen und seine strenge Frisur adelte die Situation.

Nachdruck des Briefes:

Sehr geehrter Herr Ebenezer Quitz,
wie folgt teilen wir ihnen den Besuch dreier Adventsquitzchengeister mit. Bitte bereiten Sie sich auf die Besuche vor! Anbei finden Sie Anlage B, diese beinhaltet die Auflistung der Geister.

Anlage B)
1) Geist der vergangenen Adventsquitzchenzeit
2) Geist der gegenwärten Adventsquitzchenzeit
3) Geist der zukünftigen Adventsquitzchenzeit

Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und benötigt keine Unterschrift.

Doch für Ebenezer Quitz war dies alles nur Internethumbug.

Die Eule schwieg noch immer, da erkannte Ebenezer Quitz, dass es sich bei der Eule um den Geist der Weihnachtsquitzchenvergangenheit handelte und da Ebenezer Quitz ein gewiefter Geschäftsmann war, schlängelte er sich auch mal wieder aus dieser Situation und zwang die Eule sogar, einen Text über Marzi zu schreiben einen Film über Marzi zu drehen (für einen Hungerlohn, weit unter dem Lohn, den Comicgewerkschaften fordern, versteht sich). Den Text kann man übrigens HIER lesen.

Die Eule schwieg noch immer und sendete >:-( ins sogenannte Internet.

Ebenezer Quitz hingegen grölte »Internethumbug, alles nur Internethumbug«, aber er bedankte sich auch bei Panini Comics fürs Sponsern.

Freitag, 7. Dezember 2012

Es war einmal... Adventsquitzchensonntag


Als die Graphicnovelisierung der Comics mit strammen Schritten von Höhepunkt zu Höhepunkt orgasmerizierte, kristallisierte sich aus der Schicht der Comicveräufer ein ganz besonders schlimmer Finger hervor. Ebenezer Quitz war sein Name und er war das Abbild eines Schurken, ach, was sag ich, eines Superschurken.

Ebenezer Quitz gefiel es nämlich gut, unschuldige Internetmenschen, die eigentlich eher nichts mit Comics zu tun haben, als Gastautoren in die Comicminen zu schicken (ohne Sicherheitsgurte oder sowas, versteht sich) oder hier auf dem Unfug-Blog Texte über Comics schreiben zu lassen.

Ute Weber samt Tochter und Sohn zum Beispiel, die beiden armen Damen und der junge Mann mussten im Jahre 2012 einen Text bei klirrender Kälte über Kimba - Der Weiße Löwe schreiben. Diesen Text möchte ich euch nun etwas näher bringen, aber ich möchte auch mahnende Worte sprechen und DANKE sagen, DANKE für den Text, DANKE an UTE + Tochter & Sohn und DANKE Carlsen, fürs Sponsern der beiden Kimba-Bände (Aber auch äußerst grenzwertig, einen Schurken wie Ebenezer Quitz zu unterstützen).

Ach Ja!

Natürlich wird der Text nun doch nicht hier veröffentlicht, sondern HIER auf Ute Webers Blog, Ebenezer Quitz hatte diesen Text nämlich schon vor längerer Zeit vorbereitet, aber das ist eine andere Geschichte.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Weihnachtszeit ist nicht nur Weihnachtszeit


Weihnachtszeit bzw. Adventszeit oder auch Sidozeit, wie diese Zeit in manchen Liedern besungen wird, hat viele Gesichter und Formen. Eine Form der Weihnachtszeit ist die Adventsquitzchenzeit.

Adventsquitzchenzeit beginnt traditionell am ersten Wochenende des Dezembers und endet irgendwann Ende Dezember. In der Adventsquitzchenzeit ist es üblich, sich auch mal um die schönen Dinge im Leben zu kümmern und auch mal einen Gang runterzuschalten oder mal ne Geschichte zu lesen oder ne Geschichte zu erzählen, naja, eben mal was für's Herz.

Aber Moment mal! Es ist natürlich auch eine Zeit, in der man mal mit Leuten über Comics reden sollte oder Internetmenschen dazu bringen sollte, etwas über Comics zu schreiben...

Hmhmhm, neugierig? (Spruch aus der Werbung, hab ich mir abgeguckt bzw. aufgeschrieben und mir für so eine Aktion aufgespart)

Dann guckt doch mal so rund um die -Adventssonntage- Adventsquitzchensonntage hier auf dem Unfug Blog vorbei!

Es geht auch mal wieder ein großes DANKE mal an die Sponsoren

Mittwoch, 14. November 2012

6375 (Buch)

Deine Mutter hat bei uns angerufen und meinte du sollst nicht immer so viele Comics lesen. Sie meinte, Comics verderben die jungen Leute und da du die jungen Leute bist hast du nun ein Problem.

Erst dachte ich es handelt sich bei dem Anruf um einen Scherz aber es ist leider die harte Wahrheit, und einfach nur mit schicken Sonntagsanziehsachen und den schönen Halbschuhen, die Tante Gerda dir zum Geburtstag geschenkt hat, kommst du da jetzt nicht raus.

GOTTSEIDANK hilft dir aber dein Comicladen in dieser Situation und bietet dir ab jjjjjjetzt die Option ein sogenanntes Buch mit pikanten und unterhaltsamen Inhalten für junge Leute (und im Herzen jung gebliebene) zu kaufen. Genauer gesagt haben wir seit dieser Woche dieses Buch hier im Programm…


63,75 - das Buch
 63 Autoren erzählen von über 75 Orten, Objekten und Sachverhalten in Wiesbaden

Preis 39,90 Euro


Mit diesem Buch im Bücherregal kannst du dich jeder Zeit rausreden und immer sagen "Ich habe ja ein Buch, Mutter" die Chancen stehen bei 82,7% dass dich deine Mutter in Ruhe lassen wird! Und ohne Mutter im Nacken kannst du dich dann wieder ganz deinen Comics (als Hobby oder auch selbst zeichnen) nachgehen.

Aber eigentlich ist das Buch auch so gut. Ach was sag ich, es ist TOLL! Ich mein, welches andere Buch bietet einem 63 Autoren über 75 Orte in Wiesbaden? Es muss ja jeder selbst wissen ob er dieses Buch brauch oder nicht aber ich würde lieber dieses Buch kaufen und lesen als mit deiner Mutter zu streiten.