Ob die Meldung über die Aktivitäten des künftigen Präsidenten der USA nun echt oder nur ein "fake" sind (immerhin hatte er ja im Wahlkampf die Wiederaufnahme des "Waterboarding" angedroht!)... die Nachricht sorgt dafür, das sich weltweit plötzlich Millionen von Menschen für die Praktik des "Golden Shower"interessieren.
Comic-Liebhaber haben da aber großes Glück; statt umständlich im web danach zu googeln hilft hier ein beherzter Griff in's Regal des Comic-Händlers Deines Vertrauens!
Just erst in dieser Woche von DC / VERTIGO veröffentlicht: der 15. Band der chronologischen Nachdrucke klassischer "John Constantine" Abenteuer. Der HELLBLAZER ermittelt hier in einer längeren Story in einem S/M - Sex- Club in Los Angeles, in dem außer Leder, Ketten, Peitschen und Handschellen natürlich auch "golden shower" zum Programm gehören... (in einer weiteren lesenswerten Story nimmt er einen Neo-Nazi-Verein hoch, in dem er einen (der jüdischen Mythologie entstammenden) Golem auf sie los läßt). Fun for the whole family! (Text: Brian Azzarello; Artwork von Guy Davis, Marcelo Frusin, Giuseppe Camuncoli, Cameron Stewart u.a.)
...und dann wäre da noch (als etwas älterer Beispiel-Titel) "The Pro" zu nennen, die Abenteuer einer Mitarbeiterin des "horizontalen Gewerbes", die von einem außerirdischen Spanner ("The Viewer" aka "The Voyeur") mit Superkräften gesegnet wird.
Der irische Autor Garth Ennis und Zeichnerin Amada Conner ziehen hier wirklich alle Register! Warum müssen Superhelden im Privatleben immer einen respektablen Job haben? Nachdem "The Pro" ihre Superkräfte erhalten hat, setzt sie diese selbstverständlich nicht nur zur Verbrechensbekämpfung ein, sondern auch in ihrem zivilen Job...
Einer von vielen, vielen (geschmacklosen?) lustigen Höhepunkten in dieser Graphic Novel -!- ist eine Sequenz, in der "The Pro" einer Gegnerin einen "golden shower" verpaßt (im Hauptquartier der UNO! ...nicht in einem Moskauer Hotel! ).
"Cheers! / Prost!"
...
beide Titel sind bei uns in der Torstrasse erhältlich!
*bzw. das Universum einiger ARTE-Zuschauer: Der Mediacontainer, der viele Comic-spezifische Fernsehbeiträge (wie auch diesen) dankenswerterweise auf Youtube archiviert, ist jedenfalls entsetzt:
"Ein Massenmörder wird chic als Antiheld bezeichnet. Eine Kulturredation pickt sich einen Splatter-Comic heraus, weil es ja auch gerade zur Kinoveröffentlichung des 'Deadpool'-Film passt. Welch ein enttäuschender Mist hier gezeigt wird. Im Film und Comic werden seit Jahren Gewaltfantasien in amerikanischen Geschichten kritiklos hochgejubelt."
...irgendwie ganz passend zum Abschluß der z.Zt. in Berlin stattfindenden "Berlin Fashion Week", einige -wie zumindest ich finde- interessante Video-Essays zum Themen-Komplex "warum bzw. wieso kleiden sich US- Superhelden so wie sie sich kleiden?".
Warum eigentlich tragen viele der Helden Strumpfhosen ("tights"), die auch heut' noch von vielen als "unmännlich" (naja...) empfunden werden? ...und dann auch noch zusätzlich 'ne Sport- oder Badehose über dem Gemächt...?!
Wie schon bei den bekannten Damen-Hygieneprodukten ist die Arbeitskleidung (männlicher) Superhelden also "eine Geschichte voller Missverständnisse".
Moderatoren-Fanboy Scott Niswander beantwortet in seiner sehenswerten und informativen Online- Sendereihe "Comic Book Misconceptions" wöchentlich via youtube Fragen, die den Superhelden- Comics -lesenden Fanboys und Fangirls unter den Nägeln brennen ("Wer ist der echte Captain Marvel?", "Wer tötete Batman's Eltern?", "Ist Deadpool ein Mutant?" usw. ..)
die Erstauftritte der Superhelden: Batman (1939) und Superman (1938)
In diesen jeweils ca. 6 bis 8-minütigen Clips, handelt er das Thema "Helden-Mode" ab.
Aber jetzt 'mal ernsthaft: Auch ich wurde schon ab und zu von Kunden gefragt wieso "ein starker Kerl wie Superman seine Unterhosen über dem Kostüm trägt?" .
Irrtum: das ist keine Unterwäsche! Als gegen Mitte / Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts die ersten so getauften "Superhelden" in Comicstrips in Erscheinung traten (wie etwa Phantom, Superman und Batman), orientierten sich deren Erfinder (Autoren und Zeichner wie Jerry Siegel, Joe Shuster, Bob Kane, Jerry Robinson, Lee Falk u.a.) beim Design der kostümierten Helden an den klassischen Outfits von Akrobaten und Muskelmännern wie man sie zu der Zeit noch auf Jahrmärkten und im Zirkus sehen konnte.
Bruce Wayne (Batman) trainiert seine Muckis in enganliegenden Shorts (1939)
Autor Grant Morrison ("Batman", "All-Star Superman", "Klaus") erläutert dies in seinem empfehlenswerten Sachbuch "Super Gods: What Masked Vigilantes, Miraculous Mutants and a Sun God from Smallville Can Teach Us About Being Human":
"Underpants on tights were signifiers of extra-masculine strength and endurance in 1938. The cape, showman-like boots, belt and skintight spandex were all derived from circus outfits and helped to emphasize the performative, even freak-show-esque, aspect of Superman's adventures. Lifting bridges, stopping trains with his bare hands, wrestling elephants: these were superstrongman feats that benefited from the carnival flair implied by skintight spandex. [Artist Joe] Shuster had dressed the first superhero as his culture's most prominent exemplar of the strongman ideal, unwittingly setting him up as the butt of ten thousand jokes."
Fred Middelton (erster Superman Darsteller, 1939) in einem Kostüm,
inspiriert von Circus- Strongmen (rechts)der damaligen Zeit
Diese Akrobaten und Muskelmänner trugen absichtlichhauteng-anliegende Trikots / Kostümteile, damit sich deren Muskelpakete gut sichtbar abzeichnen konnten, um vom staunenden Publikum bewundert zu werden. Problem dabei aber: es zeichneten sich eben wirklich alle Muskel- bzw. Körperpartien durch so ein Kostüm ab - also auch im Schrittbereich. Damit dem Publikum der Anblick einer deutlich sichtbaren "Penis-Silhouette" des Sportlers verwehrt blieb, zogen diese eine zusätzliche (meist Sport- oder Bade-) Hose über ihre "Tights".
Die Zeichner bzw. Designer der allerersten Superhelden-Kostüme orientierten sich aber auch deswegen an diesen Akrobaten und Strongmen, weil deren Bekleidungs-Konzept (wie etwa diese zusätzliche "Überhose") zumindest damals noch vom Leser mit Stärke assoziiert wurde!
...in späteren Jahrzehnten wurden Superhelden-Kostüme in den Comic Books immer wieder graphisch überarbeitet und dem aktuellen Zeitgeschmack angepasst. Manchmal zum besseren, oft wurde aber leider ein "Design-Klassiker" auch verschlimmbessert.
Hier nun das Video zum Thema:
...und zum Schluß noch etwas zum Thema "wieso tragen Männer in Superhelden Comics eigentlich Umhänge (Capes)?"
Antwort: Na weil sie damit einfach "fab-u-lous" aussehen (z.B. beim nächsten CSD)!
...Nein, ernsthaft: ursprünglicher Gedanke war wohl: "wie kann ich als Zeichner am besten darstellen, das die Helden-Figur fliegt oder schnell rennt?" Ein stets hinter dem Helden flatterndes Cape bot damals - in den Anfangsjahren des Genres der Superhelden- Comics - den Zeichnern noch die beste Möglichkeit Tempo, Bewegung und eine gewisse Dynamik der Figur darzustellen (Bedenkt bitte auch dabei, das die Drucktechnik damals noch nicht so detaillierte feine Comic- Zeichnungen wiedergeben konnte; daher mußte vieles plakativer dargestellt werden als es in modernen Stories üblich ist).
Zweimal Superman-Kostüm-Design: links anno 1979 (Kinofilm-Version) und
rechts (2011) im Design der "Smallville" - tv-Serie (Comic Book Version)
Bei "Massive: Gay Erotic Manga and the Men Who Make It"
handelt es sich um die erste Anthologie ihrer Art in englischer Sprache. Hier werden neun der einflußreichsten japanischen Comic-Künstler vorgestellt, die allesamt für eine schwule Leserschaft in Japan schreiben und zeichnen.
In "Massive" wird (nach einer Einführung durch den Eisner Award-Gewinner Chip Kidd) ein jeder der Künstler mit biographischen
Anmerkungen, kurzen Interviews, Fotos, Essays, Sketchen usw.
vorgestellt; zusätzlich natürlich zu einer kompletten Comic -Story des
jeweiligen Künstlers.
So sind beispielsweise Jiraiya, Seizoh Ebisubashi und Kazuhide
Ichikawa international anerkannte Künstler, die ebenso in"Massive" vorgestellt werden wie etwa Takeshi Matsu, Fumi Miyabi, Inu Yoshi, Gai
Mizuki sowie der Comic Essayist Kumada Poohsuke.
...und natürlich auch Gengoroh Tagame (dem bereits vor einigen Monaten beim Verlag Picture Box ein eigenes umfangreiches englisch-sprachiges Paperback gewidmet wurde: "The Passion of Gengoroh Tagame: Master of Gay Erotic Manga", welches in Rekordzeit aber "out of print" war und nun zu Sammlerpreisen unter Fans gehandelt wird. Da Picture Box nicht mehr im Geschäft ist haben die Kollegen von Fantagraphics nun dankenswerterweise den -eigentlich für Picture Box geplanten- MASSIVE - Band veröffentlicht).
wie bereits bei "The Passion of Gengoroh Tagame"
stammt auch das Publikations-Design des "Massive"-Bandes
von Eisner Award-Gewinner Chip Kidd
...eine 30-Seiten Auswahl aus dem fetten MASSIVE - Prachtband hat der Verlag Fantagraphics Books online bereitgestellt, zu finden HIER!
Diese online - Preview enthält unter anderen auch eine Auswahl der Text- bzw. biographischen Seiten, Einzelabbildungen und Auzzüge aus den Comic-Stories (die im Buch selbstverständlich komplett zu finden sind!).
Der deutsch-französische Kultur - TV- Sender arte präsentierte derweil innerhalb seines "tracks" - Magazins den Künstler Gengoroh Tagame und sein Werk :
Sowohl "Massive: Gay Erotic Manga and the Men Who Make It" wie auch "The Passion of Gengoroh Tagame: Master of Gay Erotic Manga" sind sogenannte "bara", also Medien (hier Comics / Manga), die von schwulen Künstlern für ein schwules / männliches Publikum gestaltet wurden. Nicht zu verwechseln mit den sehr populären "yaoi" (Comics/Manga mit zwar schwulen Characteren, aber gestaltet zumeist von Künstlerinnen für eine weibliche Leserschaft!).
Größter Unterschied zwischen diesen beiden Sub-Genres dürfte sein, das es in den "yaoi" Stories meist recht seifenoprig zugeht (inklusive "Blümchensex", romantische Ver(w)irrungen zwischen jungen zartbesaiteten Männern usw.) während in den "bara" -Stories "real men" (muskelbepackt oder auch fett, möglichst behaart, selbstverständlich auch Ältere!) heftigts miteinander ficken und ihre Körpersäfte austauschen...
...und hier gibt's noch eine kurze Video-Preview der MASSIVE Anthology:
"Massive: Gay Erotic Manga and the Men Who Make It" ist bei uns in der Torstrasse 75 erhältlich. "The Passion of Gengoroh Tagame: Master of Gay Erotic Manga" ist inzwischen leider verlagsvergriffen.
...und hier noch 'ne schöne und passende ERGÄNZUNG:
"Die Bären sind los!"
Der offen schwule US-Pop-Sänger und Komponist Tom Gossbesingt in diesem recht lustigen Clip die "Bears" (Tipp: sein rührender Song / Video "Lover" aus 2009, zu findenHIER!). Übrigens ist der Sänger seit 2010 mit seinem Freund Mike -auch ein "Bear"-verehelicht :)
"Der mächtige Thor", die von Marvel seit 1962 veröffentlichte Ami-Kaugummi-Version der nordischen Sagengestalt, wird -wieder einmal- überarbeitet...
Action pur im "neuen" THOR (Abb. ähnlich)
"Thor" -Fans, die die Figur lediglich aus den Kinofilmen kennen, identifizieren mit ihm den australischen, muskelbepackten Darsteller Chris Hemsworth. ...aber auch in den US- Comic Books wird die Figur mit massiver Gestalt und langen, wallenden blonden Haaren dargestellt (der "echte" Thor dagegen aus der Edda ist rothaarig und trägt Vollbart!) ...
Marvel Comics haben jetzt mehreren amerikanischen Medien gegenüber bestätigt, das "Thor" bald (wieder einmal) eine neue mit #1 startende Heftchen-Serie erhalten wird... und in dieser hat THOR dann den Körper einer Frau!
“The inscription on Thor's hammer reads ‘Whosoever holds this hammer, if HE be worthy, shall possess the power of Thor.’ Well it's time to update that inscription,” so Marvel Editor Wil Moss.
“The new Thor continues Marvel's proud tradition of strong female characters like Captain Marvel, Storm, Black Widow and more. And this new Thor isn't a temporary female substitute - she's now the one and only Thor, and she is worthy!”
"THOR 3" (Abb. ähnlich)
(Marvels "stolze Tradition" starker Heldinnen ist natürlich wieder 'mal maßlos übertriebenes PR-Gedöhns. Tatsächlich ist der Verlag erst seit kurzem Erfolg mit Heftserien vergönnt, die von Heldinnen getragen werden. Serien mit "Ms. Marvel" & Co. konnten sich in den 70er bis 90er Jahren nie besonders lange am Markt halten. Erst die Neustarts der jüngsten Zeit, wie etwa mit der muslimischen "Ms. Marvel" oder der Marvel-Version von "Capt. Marvel" scheinen erfolgversprechend zu laufen...)
Der Autor der neustartenden THOR- Heft-Serie, Jason Aaron, gab ebenfalls ein Statement ab:
“This is not She-Thor. This is not Lady Thor. This is not Thorita. This is THOR. This is the THOR of the Marvel Universe. But it’s unlike any Thor we’ve ever seen before.”
Seit dem vergangenen Jahr präsentiert das Lotte Shopping Center in Busan, Südkorea seinen Kunden eine besondere Attraktion:
Eine lebensgroße realistische Spider-Man Figur, die kopfüber an der gläsernen Fassade klebt. Gestaltet wurde die beeindruckende Skulptur vom Künstler Eunsuk Yoo. Das besondere an dieser Figur: unter Spider-Mans hautengem Latex-Dress wölbt sich eine marvelige Erektion hervor - Peter Parker hat 'nen Ständer! (hoffentlich kriegt das seine Tante May nicht mit; die Dame hat doch so ein schwaches Herz...)
Anfangs offensichtlich relativ unbeachtet, formierten sich in Süd Korea jetzt Proteste gegen diese Figur. Der Künstler wurde inzwischen aufgefordert seine Spidey- Skulptur entweder zu "überarbeiten" (sprich: den erigierten Penis zu entfernen) oder aber die Figur komplett zu entfernen...
Yoo entschied sich darauf hin, diese gelungene Figur von der Center-Fassade zu demontieren.
Auf seiner Facebook Seite äußerte sich der Künstler hierzu :
"I
am the artist who made this piece. My reason for it was that I wanted
apply the natural physical phenomenon to a superhero depict whats's
natural in the morning without lies and superficial-ness in a comical
way...." (der Künstler redet hier offensichtlich vom biologischen Phänomen der sogenannten "WuMoLa", der wunderbaren Morgen Latte)
...ich könnte mir vorstellen, das die denkmalgeschützte Fassade "unseres" Hauses Torstrasse 75 sehr beeindruckend mit dieser Figur aussehen würde ;))
pix via kotaku.com "Spider-Man" c) 2014 Disney-Marvel
was wohl die DISNEY- Anwälte von dieser
wahrhaft gelungenen Attraktion halten?
Vielleicht ja schon bald als "Marvel Select"- Action-Figur?
"...Is he hot? Listen bub.
He's got radio-active blood. Keeps him hard, all day long. Everyone, check that dong. Watch out! Here cums the Spider-Man!"
Wir kennen doch alle diese Frage: Können Rapper (bzw. Hip Hop) Superhelden besiegen oder würden Superhelden Rappern in den Arsch treten?
Um diese Frage zu klären, müssen wir etwas weiter ausholen und Comicfans befragen.
Mike Kent aus Berlin (22) schrieb uns dazu einen Laserbrief mit seinem flotten Pointer:
Superman mochte ich, als er noch nicht so eine Power Rangers-Rüstung brauchte.
Eine völlig andere Meinung hingegen vertritt Diethart von und zu Vizekönig verstaubter Dekan (69):
Comics sollten allesamt verboten werden! Das gesparte Papier könnte z.B. für schöne und komplizierte Formulare verwendet werden.
Unterm Strich bleiben aber viele Fragen offen. Fragen, die natürlich nur wir klären können. Dr. Quitzi (Professor der Comicsolononogie oder so) hat eigens dafür über EU-Förderungen und Fast Food-Restaurantkarten ein Projekt aus dem Boden gestampft, um dieses Problem auf höchster Ebene zu lösen.
Dr. Quitzi schreibt dazu in seiner Abhandlung »DC vs. Rap« bis ins Jahr 2069 folgendes:
Da das DC-Universum ähnlich aufgebaut ist wie das Rap-Universum, ist es gut möglich, dass beide Universen in einer Art Zeitlurchraum miteinander verbunden sind. Es gibt große Ähnlichkeiten, was z.B. deutlich an der Bekleidung der Charaktere und am Verhalten gegenüber der Damenwelt zu erkennen ist.
Um die Verbindung deutlich darzustellen, habe ich diese Skizze angefertigt, die alles verdeutlicht. Verdeutlichen sollte man in diesem Fall sowieso viel mehr, aber das nur am Rande.
Ebenfalls ein brisantes Thema: Die DC- und Rap-Entwicklung im Zeitraum von 100 Jahren in einer Parallelwelt, die keinen Namen hat, sowie der pro-Kopf-Verbrauch von Cristal Champagne innerhalb eines Jahres auf Krypton.
Hier noch ein Tortendiagramm für die Leute, die Tortendiagramme mögen
Es ist faszinierend, mit welch einfachen Methoden man diesem Phänomen auf den Grund gehen kann, jedoch wurde der letzte Beweis noch nicht vollständig erbracht. Um diesen Beweis zu ercomicen, habe ich mir ein drei-Phasen-Experiment ausgedacht.
Phase 1:
Ich bestrahlte mit einer Taschenlampe zwei Kisten mit Free Comic Book Day-Comics in gleicher Menge, Kiste eins enthielt (DC New 52 Futures End) Kiste zwei (Hip Hop Family Tree).
Phase 2:
Die Comics am Free Comic Book Day verteilen. Welches der beiden Comics schneller ausverschenkt ist, hat gewonnen und übernimmt für 100 Jahre die Macht im Zeitlurchraum (also kommt am 3.5. vorbei und holt euch so ein Comic ab).
Phase 3:
Diese Phase ist wohl die interessanteste, ich wollte nämlich ursprünglich zwei-Phasen-Experiment schreiben, empfand aber drei-Phasen-Experiment vom Wortlaut her schöner. Wie würde sich denn bitteschön zwei-Phasen-Experiment anhören? Wir sind doch hier nicht bei den Urmenschen.
Abschließend möchte ich mich mal wieder bei allen bedanken, die meine Beiträge hier auf dem GU-Blog immer so brav bis zum Ende durchhalten.
Viele Grüße und einen schönen FCBD 2014 wünscht euch euer,
Dr. Quitzi und seine Busfahrer äh Teppichverkäufer äh Team Grober Unfug (Comicladen)
P.S. Ihr dürft selbstverständlich zum Free Comic Book Day bei uns auch Comics kaufen und nicht nur gratis abgreifen!
P.P.S. Unterstützt auch meine Petition gegen irgendwelche Dinge, die mit Comics nix zu tun haben!
Liebe Freunde der gepflegten Comicbespaßung, der Free Comic Book Day steht vor der Tür und wir haben uns Folgendes überlegt: Wer diesen FCBD-Button (viele von euch kennen solche Dinger auch unter dem Namen Anstecker) am 3.5.2014 sichtbar trägt, kann bei uns in der Torstraße Back Issues mit 20% Rabatt einkaufen!
Das gilt für alle US-Hefte, die älter sind als einen Monat. Ausgenommen sind Hefte, die schon länger als einen Monat in euren nicht abgeholten Abofächern schmoren (darüber müssen wir demnächst auch mal reden).
Den Button gibt es ab jjjjjjetzt, ein Button pro Person, nur so lang der Vorrat reicht. Ihr kommt an so einen Button, indem ihr uns höflich fragt, und so sieht der Button (Anstecker) aus...
Auf der Buttonfront befindet sich der Superheld Bartman. Bartman ist eine Geheimidentität der beliebten Fernsehfigur Bart Simpson, beide Figuren existieren nicht in der Realität, sondern sind fiktive Comicfiguren, nicht traurig sein.
Die Rückseite des Button ist schlicht gehalten, lediglich eine Befestigungsvorrichtung ist dort vorhanden.
Hier noch einmal die Befestigungsvorrichtung im Detail und der Begriff "sichtbar" an Yoda erklärt. Bitte vorsichtig sein, wenn ihr den Button an eurer Kleidung anbringt, wir wollen doch nicht, dass ihr euch verletzt.
Für alle, die nix verstanden haben, fassen wir zusammen:
- höflich bei uns in der Torstaße nach dem Anstecker (Button) fragen
- am 3.5. zu uns in die Torstraße kommen
- Button (Anstecker) sichtbar an diesem Tag tragen
- Back Issues mit 20% Rabatt kaufen
- noch mal danke sagen
Und bevor es Irritationen gibt:
Die Aktion gilt nur am 3.5.2014 und nur im Unfug Torstraße!
DC ENTERTAINMENT kündigt für Ende September eine Neu-Auflage der erfolgreichen "Batman - Death Of The Family" - Graphic Novel an; das Besondere:
DC Comics werden die Neu-Auflage in Form eines "Buch + Maske" -Sets veröffentlichen (ähnlich dem erfolgreichen "V For Vendetta" - Book + Mask-Set).
Hier die Produkt-Beschreibung aus der aktuellen e-mail von DC:
"A lifelike, hand-painted vinyl latex mask of The Joker with sewn-on hair and a white elastic band..."
BATMAN: DEATH OF THE FAMILY TP - Autoren: Scott Snyder & James Tynion IV; Artwork von: Greg Capullo, Jonathan Glapion & Jock sowie einem Cover von Greg Capullo.
Das Buch + Maske - Set wird offiziell im Mai- PREVIEWS (# 308) vorgestellt werden und ist dann über den Comic-Shop Eures Vertrauens vorbestellbar (vorläufiges Release-Date wohl Ende September 2014; Preis: $ 40)