Samstag, 21. Januar 2012

DC COMICS ab März 2012 mit neuem Cover- & "Corporate"- Design



Was in den vergangenen Tagen noch als Gerücht durch's Web geisterte (besonders gefördert durch die "Berichterstattung" der Klatsch-/Tratsch- (und manchmal auch News-) Website "Bleeding Cool"), hat sich inzwischen als "echt" herausgestellt:

Warner Brothers verpassen ihrem Comic Book- Ableger DC ENTERTAINMENT ein neues "zeitgemäßes" Corporate Design, und damit verbunden auch ein neues Verlags-Logo...

Das neue DC Design, kreiert von Landor Associates, wird auf allen DC Titeln (also auch VERTIGO, MAD etc.) zum Einsatz kommen.

Cover- "Dummies", die die neue Cover-Optik simulieren

Das eigentliche "DC"- Logo (auf den Heftchen-Covers i.d.R. stets links oben zu finden) wird künftig einen "umblättern"-Look haben; d.h. es sieht aus, als würde man das "D" umblättern um das dahinter befindlche "C" erblicken zu können... (angeblich soll dieser "Effekt" in der animierten Version -für Film- & TV- Vor- bzw. Abspänne und Web-Auftritte- "noch dynamischer" wirken... -naja-)

Verschiedenfarbige Variationen des "neuen" DC Logos


Interessant ist, das es das "neue" DC- Emblem künftig in verschiedenen Geschmacksrichtungen... ähhh will meinen "Farbvariationen" geben wird (z.B. rot-blau für Superman; rot-gelb für Flash, grün für Green Lantern etc.).

Bemerkenswert ist aber, das auch eine Variation präsentiert wurde in "gelb + Blutklecks" - also WATCHMEN Optik (da Warner in den letzten Wochen mehrmals Websites "gebeten" hatte, Watchmen- Prequel- Sketche namhafter Künstler wieder von den websites zu entfernen, scheint dieses jetzt präsentierte DC- Logo in Watchmen- Optik der Beleg zu sein, das es demnächst tatsächlich mehrere neue WATCHMEN Mini- Serien von DC geben wird.)

Das komplette offizielle Statement von Warner Bros. zu DC neuer "Corporate Identity" (inkl. weiterer Abb.) gibt es auf DCs hauseigenem Blog "The Source"!



Links: Das "DC Bullet", kreiert vom Designer Milton Glaser,
bei DC fast 30 Jahre in Gebrauch (wird z.B. noch immer
für die Buch-Reihe der DC ARCHIVES eingesetzt).
Rechts: "Test-Version" eines neuen DC Logos (1987).
Unten: Milton Glaser's weltbekanntes (und oft kopiertes)
"I love New York"-Logo



Lt. Warner Bros. und DC "symbolisiert das neue Design die Dualität der ikonenhaften Charactere innerhalb des DC ENTERTAINMENT Portfolios"... (auweia)



Dieser "Dummy" zeigt die "neue" Optik in der künftig
die Buchrücken
der DC Soft- & Hardcover- Ausgaben
gestaltet sein werden.

Das Schattenreich von Troy [Splitter]


In der deutschen Politik gab es einstmals ein kernfruchtförmiges Ding, welches gerne (und oft) von der Gnade der späten Geburt sprach. Gerne auch im Kontext der Bagatellisierung oder der Verharmlosung. Widmet man sich jetzt nicht den Widersprüchen & Paradoxien dieser Ausführungen, so kann man dieses Bild getrost als kraftvoll bezeichnen.

Stellt euch einfach mal vor, ihr würdet genau jetzt mit der Comickunst sozialisiert werden und Freunde, Bekannte, Verwandte würde euch solche modischen Vokabeln wie Graphic Novel, sequentialistic word-picture-combination with a twist oder gar paperusing tale-tellery [ein warmherziges Dankeschön geht an dieser Stelle raus an Fil, der diesen begrifflichen Irrwitz gekonnt durch die Satirewurstmaschine presste] um die Ohren hauen - ihr müsstet doch denken, dass diese bunten Alben mit den Zählungen auf ihrem Rücken schieres Teufelswerk sind oder gehaltlose, infantile Kunst - oder?

Jetzt greife ich mal zurück auf das Bild der birnenförmigen Persönlichkeit - man kann das Geburtsglück auch zeitlich variieren. Ich für meinen Teil bin früh genug geboren, in einer Zeit, als die Enthusiasten des Comics noch keine akademischen Weihen & Ehrungen besitzen mussten, weil sich einfach alles stärker um Vergnügen & Genuss drehte und nicht um kulturindustrielle Verortung. Ich glaube auch, dass zahllose Comics der spätern 80er & frühen 90er gerade von dieser deutlich stärker sinnlich orientierten Erzählweise profitierten.

Es wurde gespielt, ausprobiert, experimentiert - sonst sankrosante, unhinterfragte Heldenfiguren wurden dekonstruktivistisch zergliedert, es gab zahllose Remixe von bereits bekannten Szenarien und der ironische Spott presste sich aus fast jeder Panelritze. Der Comic galt als Ort in dem Erzählen neu bestimmt werden konnte. Ein eigengesetzlicher Raum, in dem die gewohnten Muster aus Film und Literatur nicht mehr galten. Eine neue Spielwiese, kreativ, durchgeknallt und nicht selten fundiert politisch.

Der übermaskuline, breitschultrige, wortkarge Schwertträger galt in Smith's Bone nicht mehr als Weltenretter, er wurde durch einen nubbelnasigen, kleinen Naseweis ersetzt - fern jeglicher Heldenherrlichkeit eines Arno Brekers. Comics. Wunderbare Alternativen zu der narrativen Stangenware. Ja, die Gnade der frühen Geburt - die Stadtteilbibliotheken & ich.

Rucksackweise hat man philosophisch angedickte Sci-Fi-Klassiker wie Valerian & Veronique nach Hause geschleppt, sich in Cristin's bitterbösen Polit-Fiktionen rumgetrieben und Gaston lässige Schnodderigkeit als höchstes Lebensprinzip entdeckt. Ja, neben Bone hat der französische Comic mich definitiv geprägt.

Und jetzt kann ich für mich absurderweise auch diese klassische Gnade der späten Geburt nutzbar machen - denn ich habe in der letzten Woche zum ersten Mal einen kurzen Blick in den Kosmos von Troy geworfen, den Arleston als Szenarist seit fast 15 Jahren ausschmückt, erweitert & ergänzt. Der Lanfeust, ein Großwerk, eigentlich ein unumgänglicher Klassiker, aber bislang kam es noch zu keiner Bewegung zwischen mir und ihm - bis Dienstag.

Ich hab den Oneshot Das Schattenreich von Troy (Splitter) in die Finger genommen & begonnen zu lesen. Aufmerksam bin ich auf den Titel geworden, weil mich die Zeichnungen, die Farbgebung und auch der Bildwitz, stark an Yann's Helden ohne Skrupel erinnerten. Und fast ohne es zu bemerken, stolpere ich da mitten hinein in eine quietschbunte, raffiniert geschilderte (Schatten-)Welt, denn die Protagonistin dieses Comic ist entleibt (nicht tot) - Grund hierfür ist ihr Desinteresse an einer arrangierten Hochzeit.

Ihre Seele muss in Arlestons Hades hinabsteigen und der enttäuschte Gatte - schliesslich stiehlt sich diese unverschämte Person vor der Erfüllung ihrer ehelichen Pflichten einfach so davon - folgt ihr! Wunderbar absurdes Szenario mit zahlreichen tiefsinnigen, tiefergründigen Untertönen. Ja, dieser Mann versteht es zu erzählen, zu fesseln, zu begeistern und sein zeichnender Kompagnon Augustin liefert den letzten, nötigen Schwung optischer Überzeugungskraft.

Als nicht graphicnovelistisch eingeschränkter, also nicht serienphobischer Leser, kann ich staunend an diesen farbenfrohen Horizont herantreten, der vor Esprit, Witz und Einfallsreichtum schier überquillt. Der Figurenwitz ist unglaublich, Funny trifft Abenteuer, Philosophisches allerorts, die Akteure sind keine langweiligen Blaupausen, sondern sorgfältig erträumte Geschöpfe mit ihren ganz speziellen Grillen & Macken. Gerade fühle ich mich so angefixt, wie nach den ersten paar Seiten Bone oder Fables. Eine elegant, weitläufige Welt, voller liebevoller Kreaturen, selten ohne augenzwinkerndes Zitat. Und ihr werdet kaum glauben was Trolle alles futtern - echt Omnivore :D.

Was geschah? Mittwoch wühlte ich in den Comickisten meiner jetzigen Stadtteilbibliothek rum und entdeckte, es gibt zahllose Abspaltungen von diesem Universum - Weltraumszenarien und magische Örtchen mit verhaltensauffälligen Drachen, vielleicht verhandenen Göttern, schnippigen Elfen, eigentlich immer hungrigen Trollen und kuschelbaren Geistern. Warum können diese Franzosen eigentlich so verdammt gut erzählen und dabei einfach jeden Zeitbezug einschliessen? Arleston setzt den Stift an - Kerker & Gespenster - check, Raumsprünge & interstellare Pannen - check, grandios erzählte Abenteuergeschichten und (zeitgleich) der ironische Spott über diese Schwämereien - check. Ich bin komplett fasziniert.

Der Oneshot ist ein prima Vehikel für Neueinsteiger um diesen Kosmos kurz zu bereisen & sich dort becircen zu lassen. Für die alten Fans (die Bestandskunden dieses Szenariengenies) bietet er eine wundervoll erzählte Geschichte über die Ereignisse abseits des großen Storybogens. Eine Abzweigung, ein Umweg, eine unterhaltsame Odyssee durch Farbe und Wort. Prima finden, weiterlesen oder weiterverschenken. Man kann beim Kauf dieses Titels einfach nichts falsch machen - eine selten gewordene, profitable Situation.

Freitag, 20. Januar 2012

Roger Langridge ("The Muppets Show") schreibt POPEYE


Ab April wird es ein neues, monatlich erscheinendes Comic Book mit dem bekanntesten Spinat- Matrosen der Welt geben:

IDW veröffentlicht exklusiv neue Abenteuer von POPEYE, Olive Oyl, Bluto, Wimpy & Co.

Autor der Stories ist der (für seine "MUPPETS SHOW" Comics preisgekrönte) Autor Roger Langridge; für's Artwork zuständig der Newcomer Bruce Ozella.

Die erste Ausgabe wird sogar einen "Variant"- Cover erhalten, gestaltet vom Pulitzer Preis- Gewinner Jules Feiffer (Abb. oben rechts).

“Ever since I was a kid, the two cartoonists who have had the biggest influence on me have been Carl Barks and E.C. Segar, so getting a chance to write Popeye is quite a thrill,” erzählt Langridge.

“I’m especially pleased that IDW have decided to go with a Segar-flavored interpretation. As much as I like some of the later versions of the character, for me, it’s those early strips where the magic really happened. Just as well Segar drew everybody with big feet, because Bruce and I have some enormous shoes to fill!”


Ab April ist das Spinat-Matrosen Spaß-Spektakel dann regelmäßig auch im UNFUG erhältlich!


Igort - Berichte aus der Ukraine [Reprodukt]


"Man muss nur ein wenig an der Oberfläche kratzen, und schon spürt man hinter der sowjetischen Verschlossenheit das Verlangen, angehört zu werden…"

Präziser kann man die Struktur dieses eindrucksvollen Comicjournalismusexperiments kaum beschreiben. Denn Igort gelingt es nicht nur eine packende Dokumentation seines zweijährigen Aufenthalt (2008/09) in der Ukraine abzuliefern, er dringt gleichzeitig tief in das Gewebe der zahllosen Geschichten ein, die dieser Landstrich bietet.

Igort, in Deutschland als einer der wichtigsten Vertreter der italienischen Independentcomicszene Italiens bekannt, welcher gemeinsam mit Mattotti (u.a.) die Künstlergruppe Valvoline gründete - überführt den dokumentarischen Comic auf ein neues Niveau.

Zwar hatte sich Reprodukt schon mit Delisles Werken im Segment des getuschten Reiseberichts positioniert, aber die Herangehensweise des gebürtigen Italieners unterscheidet sich grundlegend von der des Frankokanadiers. Während bei Delisle der luzide Humor und das tagesaktuelle Geschehen im Vordergrund steht, dominieren bei Igort die klassischen Formen des Portraits und der historischen Erzählung.

Igort gewährt seinem Leser einen umfangreichen zeitlichen Einblick in die blutige Geschichte der Ukraine. Einen grafisch eigenständigen Rückblick, dem er elegant mit den Einzelschicksalen seiner Interviewpartner verknüpft. Im Mittelpunkt stehen die Jahre 1931-33, als der stalinistische Terror sich auf einem frühen Höhepunkt befand.

Die ideologisch motivierte Hetzjagd auf die sogenannten Kulaken hatte begonnen. Was im März 1931 mit einer Massendeportation von "konterrevolutionären Kräften" begann, gipfelte durch die schonungslose Zwangsrequirierung von Lebensmittel und die misslungene Kollektivierung der Landwirtschaft, in einer der schlimmsten, bewusst herbeigeführten Hungerkatastrophen des Zwanzigsten Jahrhunderts. Mitten in der Kornkammer des Sowjetimperiums.

Während die Propaganda die Massnahmen als "Entkulakisierung" euphemisierte, kostete dieser Krieg ohne Waffen mindestens ein Viertel der Ukrainer das Leben - ob all diese Opfer der ideologischen Schablone des Großgrundbesitzer zuzuordnen sind war auch damals fragwürdig. Die Hungerkatastrophe selbst erhielt ein eher überschaubares mediales Echo, der gleichzeitige Aufstieg der NSDAP fesselte die Weltöffentlichkeit stärker. Die Ereignisse sind heute unter dem Begriff des Holodomor (Wikipediaeintrag) bekannt - auch wenn eine Anerkennung dieser Taten als Völkermord in zahlreichen europäischen Ländern erschreckenderweise noch aussteht.

Später wurden die Ereignisse ideologisch motiviert in verschiedene historischen Diskussionen eingebracht und erreichten dort als ein umkämpfter Begriff, der die Opfer instrumentalisiert und marginalisiert, traurige Berühmtheit. Umso erfreulicher ist deshalb, dass Igort nicht in diese inzwischen hoffentlich überwundenen Gesänge einstimmt, sondern die unglaubliche Not und die schiere Verzweiflung der Betroffenen in seiner klugen, differenzierten Auseinandersetzung deutlich herausstellt.

Welche Folgen der Hunger haben kann, wird von Igort in eindrucksvollen, expressiven Bildern dargestellt - der brutale Kampf um die verbliebenen Lebensmittel, die verzweifelte Bereitschaft auch das verdorbene Fleisch von toten Tieren - nennen wir es beim Namen: Aas - zu essen und die belegten Fälle von Kannibalismus - nichts bleibt dem Leser erspart. Auch die deutsche Besatzungszeit und die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl werden thematisiert, wenn auch deutlich weniger ausführlich als der Holodomor.

Hoch anzurechnen ist dem Zeichner hierbei, dass er keine fragwürdigen Katastrophenvoyeurismus betreibt, sondern sich dem komplexen Thema gekonnt journalistisch annähert. Natürlich kann man das biografische Element dieser zweijährigen Reise nicht ausblenden. Igort - gebürtig Igor Tivori kam 1958 als Sohn ukrainischer Exilanten in Italien zur Welt - und so kommt es bei dieser Reise zur den familiären Wurzeln auch zu einem Eintauchen in die Vergangenheit.

Das Ergebnis dieses Aufenthaltes hat er in diesen imposanten Zeitreisebericht festgehalten, der in Form, Inhalt und Wirkung seinesgleichen sucht. Wichtiger Comic, der stilbildend sein wird.

GLAAD Media Awards 2012 - Die Nominierungen im Bereich "Comic Book"



Die Nominierungen für die diesjährigen "GLAAD Media Awards" sind da. Alljährlich werden Medien mit diesem Award geehrt, die sich um eine besonders positive und / oder authentische Darstellung schwulesbischer / gay / transgender Lebensweisen bemüht haben.

Hier die Nominierungen im Bereich "Comic Book":


Avengers: The Children’s Crusade by Allan Heinberg, Marvel

Batwoman
by J.H. Williams III and W. Haden Blackman, DC Comics

Secret Six
by Gail Simone, DC Comics

Veronica Presents: Kevin Keller
by Dan Parent, Archie Comics

X-Factor
by Peter David, Marvel Comics


Für die komplette Liste aller Nominierten (aus Bereichen wie TV, Film, Theater, Zeitung, elektronische Medien etc.) klickt bitte HIER!

Die nominierten Titel sind bei uns in der Torstraße via US-Import verfügbar.

Nähere Infos zur Preisverleihung (Termine, Pics, Clips etc.) findet ihr über den Link im Beitrag ganz oben (oder HIER!).

Mittwoch, 18. Januar 2012

Wünsche erbeten zur Leipziger Buchmesse (17.-20. März)

Auch in diesem Jahr sind wir mit einem Händlerstand in Halle 2 präsent und beginnen nun die Titel zu besorgen, die wir euch dort präsentieren werden. Wer Vorschläge oder Wünsche hat für außergewöhnliche US-Titel und japanische Importe, in die er dort mal reinschauen möchte, bitte melden - wir versuchen alles zu besorgen!

Signierstunde SA 25. Februar: DREI SUPERHASEN TANKEN TUSCHE


Signierstunde(n)
am Samstag, 25. Februar ab 14 Uhr
Torstrasse 75 * Berlin-Mitte


Webcomiczeichner geben sich die Ehre und signieren Einsen und Nullen, oder ausgedrucktes Internet? Antworten schriftlich (und mündlich) von:


Sarah Burrini
@laburrini


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Comicfestival München 2011: PENG-Preis für den besten deutschen Online-Comic!

Das Leben ist kein Ponyhof

Sarah Burrini bei aufgezeichnet.tv über Webcomics:





Johannes Kretzschmar
@beetlebum


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Web-Sondermann 2010 für Beetlebum (Comicblog) von Johannes Kretzschmar




Flix
@DerFlixxx


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Im ZDF Morgenmagazin (2010) erzählt Flix über seine Arbeitsweise und Inspirationen zeigt einige Veröffentlichungen:






Auf Facebook könnt ihr eure Teilnahme selbstverständlich schonmal zusagen :-))

3 Superhasen tanken Tusche (Facebook-Event)