Montag, 14. Oktober 2013

der Film über Bill Watterson und "Calvin & Hobbes"!


oder auf YouTube

ab 15. November
… in US-amerikanischen Kinos und "On Demand"…
mehr auf -> dearmrwatterson.com

emails von JULES… heute: "Petzi"

"Kasperls Oma ist Türkin!" [Kontext: Begeisterter Ausruf eines etwa vierjährigen Mädchens als es von ihrer Mama aus der Kita abgeholt wurde. Ich stand direkt daneben und wartete auf meinen kleinen Sohn, der die gleiche Kita besucht, aber bislang noch nicht durch irgendwelche, wie auch immer gearteten Integrations-Beobachtungen aufgefallen war.]

Jedenfalls brach sich die Mama dann einen ab um ihrem kleinen Mädchen irgendwelche Migrations-Integrations-MultiKulti-Politikersprech-Konzepte überzuhelfen. Was komplett am Kind und am Thema vorbei ging. Die Frage war einfach, warum Kasperls Oma Türkin sei.

Einfache Antwort: Kopftuch! Alle Frauen mit Kopftuch, die dieses kleine Mädchen kannte, waren Türkinnen, also -. Dann wurde das Gespräch noch einen Zacken schärfer, als die arme Mama erläuterte, dass dieses Kopftuch nur ein Symbol dafür sei, dass Kasperls Oma eben eine Oma und eine alte Frau sei – denn Omas – Ha! Gegeneinwurf Kind! Ihre Oma trug kein Kopftuch! Und die Oma ihrer besten Freundin auch nicht! Und überhaupt! Sie [das kleine Mädchen] würde keinen einzigen Fall … [Zu dem Zeitpunkt kam endlich mein Sohn und wir entfernten uns dankbar Richtung Eiscafé.]

Als ich mich dann später am Abend im Freundeskreis über diese arme, politisch korrekte und pädagogisch herausgeforderte Mutter amüsierte, kam als Gegenargument ein herzhaftes "Klappe!". Ich hatte ja seinerzeit selbst gejammert, dass die Diskussion über das N-Wort bei Otfried Preussler ("Die kleine Hexe") und Astrid Lindgren ("Pippi im Taka-Tuka-Land") meiner großen Tochter (8 Jahre) nur schwer zu vermitteln sei. Warum man damals sowas sagen konnte. Und heute eben nicht mehr. Bücher ändern sich. Manchmal muss man sie dann korrigieren. Wenn der Nachwuchs nicht mit einem falschen Weltbild aufwachsen soll. In dem alle Omas Kopftücher tragen. Und Pippi Langstrumpfs Papa ein N-König ist! Da ist Handlungsbedarf! Aber hallo!

Politisch korrekte Eltern können so anstrengend sein. Vor allem, wenn sie erst Comics als pädagogisch wertlos ablehnen und dann an den pädagogisch wertvollen Kinderbuch-Klassikern rumeditieren…

Carla & Vilhelm Hansen
Petzi - Band 11:
Petzi reist um die Erde


Carlsen
Paperback | 24 x 17 cm | 32 Seiten
ISBN 9783551737311
3,90 EUR
Um zum Punkt zu kommen:

Den "Petzi" von Carla und Vilhelm Hansen kenne ich noch aus meiner eigenen Kindheit. Es ist ein Comic. Es ist ein Klassiker. UND er ist absolut nicht editierbedürftig!

Der Band "Petzi reist um die Erde" basiert lose auf "In achtzig Tagen um die Welt" und eignet sich hervorragend zum gemeinsamen Lesen mit Kleinkind.

Das Problem ist klar (immer den nächsten Anschluss für die Weiterreise zu finden), die immer wieder auftauchenden Probleme sind unterhaltsam (beispielsweise enden die Schienen irgendwann) und die überraschenden Lösungen aus Sicht eines Kleinkindes völlig logisch (beispielsweise die Weiterfahrt mit dem Ruderboot nach China). Würde das Kind genauso machen. Ist ja ein cleveres Kind! Und schon sehr überzeugt davon "groß" zu sein- Wie alle Kinder in dem Alter!

Spaß macht dem Kind auch der Wiedererkennungswert von diversen Viechern, Gegenständen und Situationen. Beispielsweise, dass dem einen Mitreisenden ständig die Nase geschnäuzt wurde - ob er wollte oder nicht - kam dem Kind SEHR bekannt vor. Internationales Problem!

Verglichen mit anderen angesagten Büchern ist "Petzi" sehr ruhig. Langsame Bildführung - keine Schießereien, keine Prügeleien, keine Monster. Niemand muss kämpfen, niemand wird verletzt. Es wird nie langweilig, aber alle Probleme sind lösbar. [Und es gibt keinen Stress mit überholter Symbolik a la Kopftücher-als-Zeichen-für-Omas oder N-Wort-als-Zeichen-für-Exotik - d.h. das Kind kann alles auch ohne weitere Fußnoten verstehen.]

Einfach eine erholsame Geschichte nach einem stressigen Tag im Kindergarten. Sehr empfehlenswert und vom Kind gern angenommen.

Mit entspannten Grüßen,
JULES

Bonus: Samuel Jackson zur Otfried Preussler Diskussion (Berliner Zeitung) - und nicht zu vergessen: petzi-forschung.de

Sonntag, 13. Oktober 2013

Fotos von der Signierstunde mit Fil vom Samstag, 12.10.2013



Unser Laden in der Zossener war schon vor Beginn der Signierstunde mit Fil gerammelt voll mit Fans, die sich einen lockeren Spruch und eine ebensolche Zeichnung vom Meister abholen wollten. Ihre Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, da Fil vor der Signiersause noch eigenhändig Geschenktüten mit Comics, CD und Aufklebern bestückte, die er jedem zusätzlich mit auf den Weg gab. Ein feiner Zug!

Pünktlich um 14 Uhr legte er los und schonte seine Zeichenhand bis 17 Uhr nicht.
Diese drei Stunden waren eine tolle Mischung aus Signierstunde und Fil’scher Performance:
Charmant und witzig! 
Weil Fil eben Fil ist! 
Und so soll’s bleiben, bitte sehr!

Herzlichen Dank an alle Fans, Freunde und Kunden, die an jenem Samstag zu uns gefunden haben!

Freitag, 11. Oktober 2013

da isser! "Mädchenworld"


Update!

Die Erstauflage enthält auch die doppelte Folge 85 - watt für'ne Geschichte…

hahaha!

Hoffnung 2014!

…äh, ComicInvasionBerlin 2014!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

OUTCAST - Neue Comic-Serie von Robert Kirkman ("The Walking Dead")


"The Walking Dead" - Erfinder  Robert Kirkman hat anläßlich der derzeit stattfindenden "New York Comic Con" Details seiner neuen Comic-Heft-Reihe angekündigt. "Outcast" stammt aus Kirkman's Feder und wird von  Paul Azaceta gezeichnet werden.

Die neue Heft-Serie wird ein Horror-Titel in dem "dämonische Bessenheit" im Mittelpunkt steht. Die monatliche Heft-Serie soll im ersten Quartal 2014 starten. ...bereits jetzt sollen Film-Studios Interesse an einer Verfilmung des Stoffes als Fernseh-Serie haben.

Im Gegensatz zu "The Walking Dead" wird in "Outcast" wohl nur eine einzelne Figur im Mittelpunkt stehen: "Kyle Barnes", der im Laufe seines bisherigen Lebens bereits mehrmals von Dämonen besessen war.... ("SuperNatural" bzw. "Constantine" lassen grüßen ;)

“I’ve seen every exorcism movie. I feel like it’s a genre that is very open to a realistic interpretation, which is something that I think The Walking Dead does well—taking the zombie tropes and dealing with them realistically. So that’s what I hope to do with exorcism,"  so Kirkman.

“It (Outcast) won’t be as much of a blood bath as TWD turned out to be.”

Nach eigener Aussage arbeitete Kirkman über zwei Jahre am Konzept von "Outcast".

Wie schon "TWD" wird auch "Outcast" nach Abschluß einer jeden Storyline in der Heft-Serie anschließend in Sammelbänden ("Graphic Novel") vom Verlag IMAGE nachgedruckt (für all jene Leser die sich nicht trauen ein schnödes Comic-Heft anzufassen, bei einer "Graphic Novel" aber sofort beherzt zugreifen...).

Dienstag, 8. Oktober 2013

Happy Scooby Dooooo looking @ Torstrasse


bitte kauft mich nicht weg!