Soeben erreichte uns eine wichtige Info von den Machern der stets lesenswerten REDDITION (wir geben den Text aus Platzgründen leicht gekürzt wieder):
Rechteinhaber der EC-Comics verbietet Verwendung von Bildzitaten im Magazin REDDITION
Eine Nachricht von Volker Hamann/REDDITION
Die geplante Ausgabe 62 des Fachmagazins REDDITION mit einem Dossier
über die legendären EC-Comics und deren Herausgeber William M. Gaines
darf keine Abbildungen aus den zwischen 1950 und 1956 publizierten
Heftserien zeigen. Das teilte am 29. Juni 2015 der Inhaber der
Nutzungsrechte, William M. Gaines Agent, Inc. aus Los Angeles mit.* Es
ist das erste Mal in der 31-jährigen Geschichte der REDDITION, dass sich
ein Copyrightinhaber nicht kooperativ zeigt und damit verhindert, dass
über Inhalte einer Comicreihe angemessen berichtet werden kann.
Da nahezu sämtliche Artikel und Texte für die für August geplante
Ausgabe 62 vorliegen, habe ich mich dazu entschlossen, das Dossier auch
ohne Artwork aus den genannten Comics zu veröffentlichen. Das stellt
allerdings eine erhebliche Einschränkung des Anspruchs der REDDITION
dar, die sich immer darum bemüht hat, eine ideale Kombination aus
Sekundärtexten und Bildbeispielen zu bieten, und im vorliegenden Fall
ist es jammerschade, dass das Lebenswerk von William M. Gaines ohne
Zitate des herausragenden Artworks von Zeichnern wie Jack Davis, Al
Feldstein, Harvey Kurtzman, Graham Ingels u.v.a. dargestellt werden
muss.
Nichtsdestotrotz kommen einige sehr schöne Fotodokumente zur
Veröffentlichung, die mir von Cuno Affolter und Herbert Feuerstein zur
Verfügung gestellt wurden und die einen Blick auf den Menschen Bill
Gaines und seine Arbeit erlauben. REDDITION 62 wird als »Notausgabe« nur für
Vorbesteller erscheinen und einen geringeren Umfang von 52 Seiten haben.
Das Cover wird wie gewohnt in Farbe gedruckt, der Inhalt wird
Schwarzweiß sein. Aufgrund der geringeren Verbreitung und Auflage kostet
Ausgabe 62 der REDDITION trotz des geringeren Umfangs 10 Euro.
"...na und?"- William M. Gaines & Alfred E. Neumann
Das Inhaltsverzeichnis:
● Die Geschichte der EC-Comics
● Interview William M. Gaines
● Wie der Comics Code den EC-Horror tötete
● EC-Comics in Deutschland
● Porträt Al Feldstein
● Porträt Harvey Kurtzman
● Porträt Johnny Craig
● Porträt Jack Davis
● Porträt Graham Ingels
● Wie die Tales from the Crypt ins Fernsehen kamen
Sowie eine Bibliographie der deutschsprachigen EC-Veröffentlichungen
Vielen Dank und viele Grüße,
Volker Hamann
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Eine Anfrage der REDDITION im Februar nach einer Genehmigung zur
Verwendung von einer oder zwei Abbildungen für das geplante Cover, das
ein Foto von William M. Gaines zusammen mit markanten Figuren seiner
Heftserien kombinieren sollte, sowie der korrekten Quellenangabe für die
Verwendung von Bildzitaten aus den EC-Heftserien stellte sich als
erster Schritt in eine mehrere Monate dauernde Verhandlung heraus. In
deren Verlauf verlangte Gaines Agent Inc. nicht nur eine komplette Liste
der verwendeten Abbildungen, sondern auch eine Übersetzung sämtlicher
Artikel des EC-Dossiers der REDDITION ins Englische. Während eine
vollständige Liste der für die Artikel relevanten und verwendeten
Illustrationen erfahrungsgemäß erst kurz vor Drucklegung feststeht (und
damit nicht rechtzeitig für einen ausgedehnten Genehmigungsprozess), ist
eine Übersetzung von Artikeln »zur Kenntnisnahme« für ein Magazin mit
kleiner Auflage wie die REDDITION schlichtweg nicht bezahlbar.
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ACHTUNG, liebe Sammler und Leser der REDDITION: Wer sicher sein möchte, auch wirklich ein Exemplar dieser (diesmal limitierten!) Ausgabe (# 62) bei uns erwerben zu können, bestellt diese bitte bis spätestens SAMSTAG, 18. JULI 2015 bei uns vor ( via e-mail, oder aber persönlich vor Ort in einem unseren beiden Läden). Lt. Vertrieb und Verlag wird es aus oben genannten Gründen nur eine einmalige Auflage (und eine einmalige Auslieferung!) geben; d.h. Nachbestellungen dieser Ausgabe werden definitiv NICHT möglich sein!
Das altehrwürdige und stilbildende SF- & Fantasy- Comic-Magazin "Heavy Metal" bekommt einen neuen Chef-Redakteur, den Meister persönlich:
Grant Morrison
Gestern veröffentlichte das amerikanische "Entertainment Weekly"-Magazin die Meldung, das Morrison wohl ab der Februar 2016 -Ausgabe den Posten beim "Heavy Metal"- Mag übernehmen
wird.
Morrison wird das Magazin nicht nur zusammenstellen, sondern künftig auch seine eigenen "creator-owned" Comics und Prosa exklusiv im "Heavy Metal" Magazin (vor-) veröffentlichen.
"We're trying to bring back some of that '70s punk energy of 'Heavy Metal,' but update it and make it new again," so Morrison gegenüber dem EW. "One of the things I like to do in my job is revamp properties and really get into the aesthetic of something, dig into the roots of what makes it work, then tinker with the engine and play around with it. So for me, it's an aesthetic thing first and foremost."
Morrison als Chef-Redakteur ist nur ein weiterer Schritt in der Evolution, die "Heavy Metal" derzeit als etablierte Marke für SF & Fantasy durchmacht. 2014 erwarben Jeff Krelitz und David Boxenbaum die Rechte an "Heavy Metal" vom "Teenage Mutant Ninja Turtles" Co-Creator Kevin Eastman, der aber weiterhin der Herausgeber des Mags bleibt.
"I gave it thumbs up, thumbs up, thumbs up, thumbs up," erläutert Eastman dem EW. "He is going to blow some minds and expand some others."
Grant Morrison weiter: "The idea of immersing myself in the aesthetic of 'Heavy Metal' is exciting," Morrison continued. "It's going to change the clothes I wear, the way I create; it's like a performance for me. Beyond that, just the idea of being able to curate stories, decide the direction of the magazine, and work with great talent and develop new talent is an exciting opportunity."
Unter dem "Heavy Metal" Logo sind auch weiterhin Spielfilme und TV-Serien in verschiedenen Planungsstadien, die sich alle an ein etwas älteres Publikum richten werden.
Das US- "Heavy Metal" Magazin gibt's regelmäßig bei uns in der Torstraße zu kaufen!
"It was the most difficult decision of my career," erläutert DC Entertainment PräsidentinDiane Nelson dem "Hollywood Reporter" Magazin. Es handelte sich um die Entscheidung, zwischen März und Mai diesen Jahres mit dem Verlag DC Comics nach 80 Jahren -!- von New York an die Westküste der USA umzuziehen; genauer gesagt nach Burbank, California zum Mutterkonzern Warner Brothers.
Das bisherige DC Office in New York City
DC ist als Ideen- und Vorlagen-Lieferant für die verschiedenen Bereiche von Warner (Film, TV, Buch, PC Games etc.) in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden; so werden z.B. ab Herbst insgesamt sieben aktuelle TV-Serien auf DC Comic- Vorlagen basieren und ab 2016 will uns WB mit im Schnitt 2 bis 3 DC - Kinofilmen pro Jahr "erfreuen"...
...so scheint es Sinn zu machen, die weit über 200 festen DC- Mitarbeiter an einem Ort zusammenzufassen.
Branchenblatt "THR" (The Hollywood Reporter) hat den Umzug des Verlags begleitet. Auf der THR website findet sich derzeit dieses Video, das einen exklusiven Blick in's DC Archiv gewährt, zu dem i.d.R. nur eine Handvoll DC Mitarbeiter Zugang haben:
Der Umzug bedeutete echte Schwerstarbeit: DCs hauseigene Bibliothek, die (fast) jedes jemals publizierte DC Comic beinhaltet (Heftchen, Bücher, Sammelbände, Promos etc.), aber auch Lizenz-Ausgaben aus dem Ausland, Merchandise- Muster (Statuen, Action-Figuren, Portfolios etc.) mußten von einem Spezial-Team der "Warner Bros. Archives" unter höchster Bewachung (der Wert der Sammlung geht in die Millionen!) registriert, verpackt und in einem großen Truck-Convoy nach Kalifornien verfrachtet werden.
Lt. "THR" wurden etwa 100.000 Comic Books (Heftchen) sowie 8.000 Hardcover Ausgaben verschifft.
Die DC Obrigkeit verfolgte den wertvollen Transport Mitte März via GPS; ein weiteres Sicherheitsteam vor Ort in Kalifornien überwachte schließlich die Ankunft der "DC Library".
"It was like medevacking the heart from New York to Burbank," so Nelson gegenüber "THR". "There's a happiness that
comes with being so close to the studio — seeing people they haven't
seen on a regular basis — and being in a creative space that feels like a
comic company."
DC lud "THR" dazu ein, die "DC Library" zu besuchen (wobei nebenbei dieses hochinteressante Video entstand)...
Der "THR"- Artikel enthält auch eine für Fans und Sammler sehenswerte Foto-Galerie; daher unbedingt 'mal reinschauen!
Patrick Macnee, Generationen von Fans bekannt als Darsteller des britischen Geheimagenten "John Steed" in der mega-kultigen TV-Serie "The Avengers", ist gestern im Alter von 93 im Kreise seiner Familie verstorben.
Macnee spielte die Rolle in allen Episoden von "The Avengers" (in Deutschland: "Mit Schirm, Charme & Melone") und deren Nachfolge-Reihe "The New Avengers".
Aber er wirkte auch in vielen anderen (meist britischen) TV-Produktionen mit und hatte Auftritte in Kinofilmen wie "This Is Spinal Tap" (1984) oder " James Bond -A View to a Kill" (1985). Auch betätigte er sich als Synchronsprecher; so lieh er etwa in der 70er Jahre- Version der Science Fiction-Serie "Battlestar Galactica" seine Stimme dem Anführer der bösen Cylons, dem "Imperious Leader" und sprach den "Voice Over"-Text im Vorspann einer jeden Folge.
“I like the fact that we ended up with an Avengers team with one white guy on it,” so Autor Mark Waid gegenüber dem für seine Comic-Berichterstattung von Fans immer wieder gern gelesenen "Wall Street Journal" ("Sarkasmus - mode" "aus").
Ab dem Herbst wird Mark den zigsten "Neu-Start" von Marvels Pendent zu DCs "Justice League",den AVENGERS übernehmen. Ihm zur Seite stehen die Zeichner Adam Kubert und Mahmud Asrarbe. Der neue "All-New, All-Different Avengers" Titel soll häufiger als "nur" monatlich erscheinen.
Der von Mark Waid genannte "one white guy" wird tatsächlich "Tony Stark" alias "Iron Man" sein (dessen eigene Solo-Heft-Serie ebenfalls "neu gestartet" wird - das ist dann bereits Vol. 8 oder so).
Zu den "neuen "Rächern" gehören dann auch die weibliche "Thor"(Jane Foster) sowie der "neue" schwarze "Captain America" (Sam Wilson, vormals bekannt als "The Falcon" ).
Generell wird das neue "Avengers" -Team aus mehr multikulturellen Mitgliedern bestehen (wie etwa der afroamerikanisch/Puertorikanische "neue" "Spider-Man", die muslimische "Ms. Marvel" usw.) Auf die "klassischen Versionen der Helden werden Fans künftig innerhalb der AVENGERS verzichten müssen...
Nach dem Ende des "Convergence" Event bereichern (erstmal) 25 -!- Serien-Neustarts das DC Universe...
Einer davon ist der von Fans mit Spannung erwartete "Justice League of America", eine epische Blockbuster-Story getextet UND gezeichnet von Bryan Hitch ("The Authority", "Ultimates")
Der Ami-Postille "USA Today" erzählte Hitch kürzlich davon, das sich mit dieser Serie für ihn ein "Kindheitstraum" erfüllt habe: "The whole reason I have a passion for comics is these characters, and the whole reason I got into comics was to do these characters," so Hitch.
Im Interview mit dem auflagenstarken tabloid erzählte Hitch auch davon, wie begeistert er davon sei, mit DCs "Icons" (also Batman, Superman, Wonder Woman, Aquaman, the Flash, Green Lantern und Cyborg) arbeiten zu können.
Trotz des Titelzusatzes "of America" (und dem Umstand, das Teile der Handlung in New York City angesiedelt sind) verspricht der mehrteilige Storybogen ein Abenteuer von globalem Ausmaß.
Die Debut-Ausgabe hat mega-Umfang (60 Seiten, davon ca. 45 Seiten Story-Anteil und damit quasi mehr als doppel-so-umfangreich wie ein Standard-DC-Heft!) und ist nicht nur mit dem "regulären Cover" (welches das komplette Team zeigt; Abb. links oben) erhältlich.
Zusätzlich gibt es das Heft mit "Joker"-Varianten (DC feiert damit den 75. Geburtstag des Bösewichts) sowie - von Interesse für Fans einzelner JLoA-Mitglieder- mit sieben verschiedenen Variant- Cover-Motiven, die alle einen der Helden einzeln im Kampf zeigen (in der richtigen Reihenfolge nebeneinander gelegt, ergeben diese ein prächtiges Panorama-Bild der JLoA).
(Für die Komplettisten unter Euch bieten wir Sets dieser sieben Cover-Varianten an!)
...und zusätzlich haben wir auch die "1:100 Variant"-Edition vorrätig (enthält als Umschlag alle sieben Variant-Einzel-Motive als komplettes Ausklapp-Gemälde!)
Für seine Version der JLoA nutzt Hitch glücklicherweise ein mehr klassisches Design: "To me they don't look right with the seams and the buckles," erzählte Hitch der "USA Today". "They look right to me when they're spraypainted naked bodies, which is the opposite of the approach I had for 'Ultimates.'"
Die extra-umfangreiche "Justice League Of America " #1 ist (mit allen Variant-Editions) bei uns in der Torstraße für Euch erhältlich!